In Staufenberg beschäftigt eine Post-Filiale die Politik. (Symbolbild)
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In Staufenberg beschäftigt eine Post-Filiale die Politik. (Symbolbild)

Deutsche Post

Kritik an Post aus dem Kreis Gießen - Bürgermeister: „Armutszeugnis“

  • Jonas Wissner
    VonJonas Wissner
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Im Kreis Gießen gibt es immer wieder kritische Stimmen zur Situation der Post-Filialen vor Ort. Nun meint ein Bürgermeister: „Ich habe den Eindruck, dass das die Masche der Post ist.“

Staufenberg - In Treis wird das Thema zum Dauerbrenner: Die offenbar nur spärliche Besetzung der Postfiliale in der Weiherstraße sorgt schon seit einiger Zeit für Unmut - und kam nun in der Stadtverordnetenversammlung zur Sprache. Auf Nachfrage von Wilfried Schmied (CDU) zum Eindruck, dass die Filiale seit langem nicht besetzt sei, meinte Bürgermeister Peter Gefeller:

»Ich weiß nicht, wie oft ich schon mit der Post telefoniert oder sie angeschrieben habe.« Trotz heruntergelassener Rollläden sei der Standort wohl »offiziell geöffnet, aber schlecht besetzt«..

Gefeller weiter: »Ich habe den Eindruck, dass das die Masche der Post ist.« Bei Orten mit mehr als 2000 Einwohnern sei das Unternehmen verpflichtet, eine Filiale vorzuhalten - setze aber womöglich darauf, dass keiner komme. »Das ist sehr traurig.« Bereits im Juni hatte er in diesem Zusammenhang von einem »Armutszeugnis« gesprochen. Der Bürgermeister regte erneut an, über eine Integrierung des Poststandorts in das geplante Begegnungszentrum in der alten Genossenschafthalle nachzudenken.

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