Gänsehautmomente in Missionskirche

  • schließen

Es ist ungewöhnlich heiß am späten Nachmittag im schwedischen Uppsala. Dennoch ist die Missionskirche in der Stadtmitte gut gefüllt mit einem Publikum, das sich auf das Konzert des Kleinen Chors der Harmonie Daubringen, dem gemischten Chor Falu Kammarkör und dem Frauenchor La Cappella freut. Das Konzert beginnt mit einem musikalischen Höhepunkt: Die über 100 Sängerinnen und Sänger im modernen Kirchenraum verschaffen ihrem Publikum – in dem auch 20 Mitreisende aus Mittelhessen sitzen – mit dem gemeinsam gesungenen Abendlied von Reinberger die ersten Gänsehautmomente – und die kehren in den folgenden gut eineinhalb Stunden immer wieder.

Es ist ungewöhnlich heiß am späten Nachmittag im schwedischen Uppsala. Dennoch ist die Missionskirche in der Stadtmitte gut gefüllt mit einem Publikum, das sich auf das Konzert des Kleinen Chors der Harmonie Daubringen, dem gemischten Chor Falu Kammarkör und dem Frauenchor La Cappella freut. Das Konzert beginnt mit einem musikalischen Höhepunkt: Die über 100 Sängerinnen und Sänger im modernen Kirchenraum verschaffen ihrem Publikum – in dem auch 20 Mitreisende aus Mittelhessen sitzen – mit dem gemeinsam gesungenen Abendlied von Reinberger die ersten Gänsehautmomente – und die kehren in den folgenden gut eineinhalb Stunden immer wieder.

Der Kleine Chor sammelt vor allem mit "There is a Redeemer" und "Engel" Punkte beim Publikum. Gemeinsam beschlossen die drei Chöre das Konzert mit einem schwedischen Volkslied und einem Psalm in schwedischer Sprache als Zugabe, den die Daubringer erst eine Stunde vor dem Konzert kennenlernten.

Die schwedischen Chöre bewegen sich auf fast professionellem Niveau, überraschen mit authentischem Vogelgezwitscher und Obertongesang, bewältigen mit scheinbar müheloser Leichtigkeit Aufgaben höchster musikalischer Ansprüche. Der Dirigent der Harmonie, Peter Schmitt, nannte es eine Ehre, mit diesen Chören konzertieren zu dürfen.

Beim gemeinsamen Abendessen in einem Universitätsgebäude hören die Schweden nicht auf zu singen und trotzen den tropischen Temperaturen. Auch nach dem Umzug ins Freie geht das Singen im sanften skandinavischen Abendlicht noch lange weiter.

Das fröhliche Chortreffen, zu dem 37 Daubringer aufbrachen, ist das Ergebnis einer Idee, die Chorleiter Schmitt vor rund drei Jahren hatte. Bei einem internationalen Chorwettbewerb hatte er den Schweden Tony Margeta, damals Dirigent vom Falu Kammarkör, kennengelernt. Man entwickelte den Plan einer Chorreise der Daubringer nach Uppsala. Tony Margeta übernahm 2016 den Frauenchor La Cappella, der Falu Kammarkör war mit dem neuen Chorleiter David Lundblad beim Konzert dabei.

Zum touristischen Rahmenprogramm gehörten Ausflüge nach Stockholm sowie zum Schloss Gripsholm und zum Mälarsee.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare