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Alle Mühe ist vergebens, das Fass lässt sich nicht anzapfen. (Foto: vh)

Freibier fließt trotz Pech am Zapfhahn

Staufenberg (vh). Um ein Haar hätte eine große Menschenmenge am Mittwochabend auf dem Peter-Kurzeck-Platz vor dem Staufenberger Heimatmuseum das bekannte Lied "Es gibt kein Bier auf Hawaii" von Paul Kuhn (1963) gesanglich variiert – in "es gibt kein Freibier auf dem Krämermarkt".

Ausgerechnet beim Höhepunkt des Eröffnungsabends zum 34. Staufenberger Krämermarkt, dem Fassbieranstich, blieb den Akteuren an Holzhammer und Zapfhahn, Mitgliedern der Delegation aus Mährisch-Trübau, das Quentchen Glück versagt.

Es bestätigte sich, Draufhauen ist kein Allheilmittel und der Zapfhahn ein sensibles Ding. Genauer die Gummidichtung desselben. Ist sie einmal angeknackst, bedeutet das unweigerlich Schluss mit Fassbier.

2014 traf das "Anzapfpech" den Schmaadleckermarktes in Lollar, jetzt war Staufenberg dran. Was den wertvollen Inhalt des obligatorischen Freibierfasses betraf, wurde rasch improvisiert, so dass niemand leer ausging und der Abend noch bierselig wurde.

Mit den Klängen der Kapelle "Tarjaner Spitzbuam" nahm die Veranstaltung ihren Verlauf. Bürgermeister Peter Gefeller und Marktfrau Regina Zecher begrüßten die Gäste. Gefeller wünschte "viel Spaß und vor allem Sonne". Genau so sollte es kommen.

Reichlich Besuch war aus den Staufenberger Partnergemeinden angereist. Mährisch-Trübau vertraten Bürgermeister Milos Izak, sein Stellvertreter Pavel Brettschneider, Irene Kuncova vom deutsch-tschechischen Begegnungzentrum, Altbürgermeister Josef Ostadal und eine Volkstanzgruppe. Aus dem ungarischen Tarjan hatte Bürgermeister Ernö Marx den Weg gefunden, aus Mönichkirchen/Österreich waren Bürgermeister Andreas Graf und sein Stellvertreter Martin Tauchner anwesend. Es gab Auftritte der Kindertanzgruppe des TVT/TSV Treis, der Jugendgarde des TV Mainzlar und der Showgruppe "Delicia des TVM.

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