Fast ein Fachkongress

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Die Gesundheitsmesse im Bürgerhaus Lollar erfüllte am Wochenende mindestens drei Zwecke. Zunächst bot die dritte Veranstaltung ihrer Art – zweimal war sie zu Gast in der Staufenberger Stadthalle – mit 31 Ausstellern eine recht umfassende Information für den Bürger. Neun Fachvorträge, verteilt auf Samstag und Sonntag, bewogen Frank-Tilo Becher, den SPD-Landtagsabgeordneten für die Gießener Region, zu dem anerkennenden Wort, dies sei ja fast ein Fachkongress.

Die Gesundheitsmesse im Bürgerhaus Lollar erfüllte am Wochenende mindestens drei Zwecke. Zunächst bot die dritte Veranstaltung ihrer Art – zweimal war sie zu Gast in der Staufenberger Stadthalle – mit 31 Ausstellern eine recht umfassende Information für den Bürger. Neun Fachvorträge, verteilt auf Samstag und Sonntag, bewogen Frank-Tilo Becher, den SPD-Landtagsabgeordneten für die Gießener Region, zu dem anerkennenden Wort, dies sei ja fast ein Fachkongress.

Kritik an starren Vorgaben

Außerdem sollte die Messe neue Mitglieder für die Fördervereine der Diakoniestation Lumdatal gewinnen. Schließlich lag auch ein gesundheitspolitisches Gewicht auf dem Ereignis, übrigens in Kooperation mit dem Evangelischen Krankenhaus Gießen. Staufenbergs Bürgermeister Peter Gefeller gab in seinem Grußwort die Richtung vor. Politik und Verwaltung müssten von den starren Vorgaben wegkommen, die jede Kommune nach Ober-, Mittel- und Unterzentren einordneten und davon die Zuordnung und Genehmigung für medizinische Versorgung abhängig machten.

Lollar und Staufenberg seien für sich genommen ein "zentraler Ort", und deshalb gehörten hier Ärzte und Fachärzte hin, sagte Gefeller und betonte die Bedeutung von medizinischer Versorgung für den Verbleib sowie Zuzug von Menschen. Nach der Begrüßung durch Horst Münch, dem Vorsitzenden der Fördervereine in Lollar und Staufenberg, sprachen Landrätin Anita Schneider (ihr Thema: medizinische Infrastruktur im ländlichen Raum), Lollars Bürgermeister Dr. Bernd Wieczorek und Frank Tilo Becher.

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