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Ende Dezember wollen die städtischen Mandatsträger zusammen mit Förster Jacob Thomaka einen Waldbegang unternehmen, sich geschädigte Flächen anschauen und den Standort des künftigen Windparks an der Gemarkungsgrenze zu Ilschhausen in Augenschein nehmen.

Drei statt vier Windräder

  • VonVolker Heller
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Staufenberg (vh). Bürgermeister Peter Gefeller hat mit dem künftigen Betreiber des im Bau befindlichen Windparks im Staufenberger Stadtwald, Bürgerenergiegesellschaft Staufenberg, nachverhandelt. Dies teilte er dem Parlament mit. Ursprünglich sollten vier Windräder errichtet werden. Die Anzahl wurde auf drei reduziert, deren Leistungsstärke aber erhöht.

Insofern wird die variable Jahrespacht von vier auf acht Prozent des Einspeiseerlöses erhöht. Die Mindestpacht (bei Windflaute) steigt von 15 000 Euro auf 25 000 Euro jährlich. Gefeller rechnet insgesamt mit bis zu 260 000 Euro Jahrespacht. Für eine Waldfläche, die noch gerodet werden muss, erhält die Stadt 20 000 Euro als Entschädigung. Reiner Mehler (SPD) schlug vor einen Teil der Einnahmen für den geschädigten Stadtwald zu verwenden. Das Parlament billigte Gefellers Nachverhandlungen einstimmig. Am 27. Dezember werden die Kommunalpolitiker zusammen mit Förster Jacob Thomaka den Wald begehen, besonders Windwurfflächen, und abschließend den Windparkstandort besichtigen.

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