Dorfplatz und Begegnungsstätte

  • schließen

Das hessische Förderprogramm Dorferneuerung läuft für Daubringen Ende dieses Jahres aus. "Das Beste kommt zum Schluss", so Bürgermeister Peter Gefeller während der Sitzung des Arbeitskreises Dorferneuerung im evangelischen Gemeindehaus. Seit dem Beginn der Dorferneuerung 2011 habe eine Begegnungsstätte immer auf der Wunschliste gestanden. Dieser Veranstaltungsort, den der Verein Impuls mit Leben erfüllen möchte, entsteht nach langem Hin und Her im Multifunktionshaus des Roten Kreuzes nebenan.

Das hessische Förderprogramm Dorferneuerung läuft für Daubringen Ende dieses Jahres aus. "Das Beste kommt zum Schluss", so Bürgermeister Peter Gefeller während der Sitzung des Arbeitskreises Dorferneuerung im evangelischen Gemeindehaus. Seit dem Beginn der Dorferneuerung 2011 habe eine Begegnungsstätte immer auf der Wunschliste gestanden. Dieser Veranstaltungsort, den der Verein Impuls mit Leben erfüllen möchte, entsteht nach langem Hin und Her im Multifunktionshaus des Roten Kreuzes nebenan.

Die Neugestaltung des Vorplatzes am Gemeindehaus war ebenfalls ein Anliegen, wofür sich auch die Kirchengemeinde erwärmen konnte. Erst hatte es so ausgesehen, dass die Finanzmittel dafür nicht mehr ausreichten. Außerdem sollte die Förderzeit am 31. März enden. Nun wurde das Programm bis zum Jahresende verlängert, und es gibt noch Geld aus der Förderung. Für die Ausgestaltung des Vorplatzes zum Dorfplatz wird die Friedhofstraße benötigt und eine Fläche vor dem Gemeindehaus. "Wir brauchen die Kirche", sagte Gefeller.

Bedingt durch das Eigeninteresse der Kirchengemeinde gibt es bereits einen Nutzungsvertrag der Stadt Staufenberg für das kirchliche Grundstück für die Dauer von 20 Jahren. Die Stadt kann das Areal kostenfrei nutzen, die geförderten Baumaßnahmen verbleiben später im Eigentum der Kirche zur Weiternutzung. 66 000 Euro muss die Stadt als Eigenanteil bezahlen. Der Straßenabschnitt auf der Länge des Friedhofs bis hinter die Trauerhalle wird als verkehrsberuhigter Bereich ausgewiesen. Es darf nur Schrittgeschwindigkeit gefahren werden. Rampensteine sollen beidseitig eingebaut werden. Kraftfahrzeuge müssen hier zwangsweise abbremsen.

Freitreppe zum Kindergarten

Das optische Gestaltungsmerkmal ist die Weiterführung des Pflasters auf dem Friedhofsweg in Teilen des künftigen Dorfplatzes. Aus Kostengründen wird die Friedhofstraße aber größtenteils asphaltiert. Straße und Bürgersteige werden höhengleich gestaltet und somit barrierefrei. Spiegelbildlich wird beidseitig entlang des Rettungswegs der entlang des Gemeindehauses zur Kita hochführt eine Freitreppe mit überbreiten Stufen errichtet. Die eine Treppe gehört zum DRK-Gebäude, die andere zur Kirchengemeinde.

Der Arbeitskreis Dorferneuerung stimmte dem Vorhaben zu. Baubeginn ist 2020. Man will versuchen, vor den Veranstaltungen zum Kirchenjubiläum (2020: 50 Jahre Kirche Daubringen) fertig zu sein.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare