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In Ruttershausen gibt es ein Vorbild für das in Aussicht stehende Projekt Dorfladen mit Café in Treis.

Erste Gespräche geführt

Chance für Dorfladen in Treis

  • VonVolker Heller
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Staufenberg (vh). Es naht die Weihnachtszeit und mit ihr gibt es Geschenke und Überraschungen. Im Februar 2012 diskutierte man in Treis lebhaft die Einrichtung eines Dorfladens mit Café. Daraus wurde nichts. Zuletzt war die ehemalige Genossenschaftshalle für den Doppelzweck im Gespräch. Organisatorisch wäre das ein Kraftakt geworden, Ausgang ungewiss.

In der jüngsten Parlamentssitzung machte Claus Waldschmidt (SPD) gewissermaßen den Weihnachtsmann für Treis. Er erläuterte einen gemeinsamen Antrag seiner Fraktion, GAL und FDP. Er berichtete von der realistischen Chance für einen Dorfladen mit Café. Die Stadt würde das nicht mal einen Cent kosten. Sie müsste nur ein Grundstück zur Verfügung stellen. Man habe einen potenziellen Betreiber gesucht, sei womöglich fündig geworden und habe kürzlich Gespräche mit dem Unternehmen Tegut geführt. Tegut habe eine Bedarfsanalyse erstellt und daraufhin Interesse signalisiert.

Verfolgt werde das Konzept »Wohnen und Arbeiten für Menschen mit Behinderungen«. Das Ziel wäre, ein Bauwerk mit Dorfladen für die in Treis fehlende Nahversorgung mit Café sowie Wohnungen für die behinderten Mitarbeiter im Obergeschosszu errichten. Für den Betrieb des Ladens sei zumal eine Zusammenarbeit notwendig. Dafür kämen die Lebenshilfe Marburg oder das DRK in Frage. Als Investor, der das Gebäude finanziert, stehe möglicherweise ebenfalls die Lebenshilfe bereit. Einstimmig beauftragte das Parlament den Magistrat mit Tegut, Lebenshilfe und DRK zu verhandeln. Claudia Zecher (FW) bat, den Ortsbeirat Treis einzubeziehen. Das wurde protokolliert.

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