"Man ist nie zu klein, um großartig zu sein": Kinder haben ein Stromhäuschen in Daubringen verschönert. FOTO: VH
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"Man ist nie zu klein, um großartig zu sein": Kinder haben ein Stromhäuschen in Daubringen verschönert. FOTO: VH

Bunte Motive statt weiß-grauer Tristesse

  • vonVolker Heller
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Staufenberg(vh). Wer möchte schon tagaus, tagein auf eine mehr oder weniger weiß-graue Wand schauen? Die Eheleute Edeltraud und Friedel Diehl in der Daubringer Lärchenstraße hatten lange Zeit dieses "Vergnügen" bezüglich eines nachbarlich gelegenen Stromhäuschens der Stadtwerke Gießen. Mit dem Ende der Staufenberger Ferienspiele ist diese Tristesse vorbei. Das auf dem Spielplatzgelände gelegene Stromhäuschen wurde nämlich von drei Seiten bemalt.

Im Vorfeld waren viele Schritte nötig, zuerst die Anfrage bei den Stadtwerken. Edeltraud Diehl resümiert: "Wir haben dort offene Türen eingerannt." Außer der Zusage schickten die Stadtwerke kürzlich sogar Handwerker vorbei. Die haben die Dachrinne erneuert und den Putz frisch gestrichen. Im Rahmen der Staufenberger Ferienspiele wurde bereits der Stromkasten am evangelischen Gemeindehaus in der Schubertstraße mit Motiven verschönert. Nun haben sieben Kinder aus der Umgebung der Lärchenstraße an dem einst tristen Gebäude Hand angelegt.

Dank der Unterstützung durch die Ferienspiel-Mitarbeiterinnen Natalia Maciejewska und Jessica Smolkiewicz prangen hier nun Motive aus dem Ortsbild Daubringens: Die Kirche, das Symboltier Ente, die Lumda, Waldbäume oder Blühwiesen. Smolkiewicz hatte vorab den Grobentwurf gestaltet, der um Vorschläge der Kinder ergänzt wurde.

In nur zwei Tagen war das farbenprächtige Werk vollendet. Auf der dem Spielplatz zugewandten Seite steht ein Spruch: "Man ist nie zu klein, um großartig zu sein."

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