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Am Treiser Roedegraben sind mittlerweile sechs Bauplätze konkret geplant. Zu erschließen ist dieses Areal über einen Wendehammer.

Begehrtes Bauland

  • VonVolker Heller
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Staufenberg (vh). Die Stadt Staufenberg verzeichnet eine gewaltige Baulandnachfrage. Es gebe 60 Interessenten aus Staufenberg (davon 13 aus Treis) und 89 Auswärtige, informierte Bürgermeister Peter Gefeller dieser Tage den Ortsbeirat Treis. Am Treiser Roedegraben seien nun sechs Bauplätze konkret geplant, zu erschließen über einen Wendehammer. In Verlängerung der Weinbergstraße in Treis solle ein Haus auf Stelzen errichtet werden.

Eine Bauvoranfrage sei gestellt worden. Das künftige Mehrfamilienhaus werde über zwei Geschosse und drei Wohneinheiten verfügen. Um die Weinbergstraße zu entlasten, würden sechs Stellplätze geschaffen. Gefeller nannte das Vorhaben ein »Vorzeigeprojekt für Innenverdichtung«.

Wilfried Schmied äußerte Bedenken. Die Gebäudefront zur Straße betrage 19 Meter. Die Weinbergstraße sei hier für das Einparken recht eng, solle daher um einen Meter auf sodann fünf Meter verbreitert werden. Dann könne auch der bis dahin fehlende Gehweg angelegt werden.

Gefeller nahm Schmieds Vorschlag als Empfehlung des Ortsbeirats an den Magistrat mit. Man müsse beim Antragsteller fragen, ob er einen Meter von seinem Grundstück abgeben und das Gebäude um einen Meter nach hinten versetzen wolle.

Abermals Kritik an Hundehaltern

Anfang Juli sei Baubeginn am künftigen Hochwasserrückhaltebecken, so Gefeller weiter. Dieses Jahr solle das Sperrwerk an der Lumda errichtet, 2022 der eigentliche Damm gebaut werden.

Der Bürgermeister kündigte an, entlang des neu angelegten Wegs auf dem Friedhof solle eine Hecke gesetzt werden. Der Ortsbeirat könne die Pflanzenart wählen. Dann verschwinde das momentan zur Sicherheit angebrachte Absperrband. Jagdpächter Wolfgang Riedl rügte die uneinsichtigen Hundehalter. Kürzlich sei eine hochträchtige Ricke zu Tode gekommen. Autos führen auf dafür gesperrten Wegen zwischen Treis und Mainzlar, Radler nachts im Wald umher. Müll werde abgelagert. Gefeller berichtete, diese Tage würden signalfarbene Schilder in der Lumdaaue aufgestellt mit dem Hinweis auf die vorgeschriebene Anleinpflicht vom 1. März bis 1. August. Müll könne in den örtlichen Wertstoffhöfen abgegeben werden. Riedl stellte fest, die Gemarkung Seilbach sei »ebenso schutzwürdig« (FFH-Gebiet).

Zur Informationsveranstaltung über die im Versuchsstadium befindliche Treiser DorfApp am Donnerstag, 15. Juli, 18 bis 20 Uhr in der Sporthalle, können Bürger Verbesserungsvorschläge mitbringen.

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