Bürgersprechstunde on Tour auf dem künftigen Dorfplatz in Daubringen. Die Mauer mit Zaun sowie das Gebüsch vor dem evangelischen Gemeindehaus werden abgerissen, die angedeutete Treppe vor dem DRK-Haus (l.) wird dann dort fortgesetzt, jedoch mit Sitzstufen. FOTO: VH
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Bürgersprechstunde on Tour auf dem künftigen Dorfplatz in Daubringen. Die Mauer mit Zaun sowie das Gebüsch vor dem evangelischen Gemeindehaus werden abgerissen, die angedeutete Treppe vor dem DRK-Haus (l.) wird dann dort fortgesetzt, jedoch mit Sitzstufen. FOTO: VH

Ausgiebiger Gedankenaustausch im Freien

  • vonVolker Heller
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Staufenberg(vh). Auf seiner Bürgersprechstunden-Tour im Freien machte Bürgermeister Peter Gefeller Station in Daubringen. Treffpunkt war die Fläche zwischen evangelischem Gemeindehaus, DRK-Haus und Friedhof, wo der Dorfplatz bis Ende 2021 entstehen soll. Das Außengelände am DRK-Haus ist fertig. Die rechtsseitige Feuerwehrzufahrt zur Kita Buchenberg und dem Hof des Gemeindehauses bleibt bestehen, wird jedoch gepflastert.

Der Aufriss in der Zufahrt wird kurzfristig asphaltiert, weil loser Splitt hangabwärts rollt, radelnde Kinder ins Rutschen kommen. Die Mauer mit Zaun sowie das Gebüsch am Gemeindehaus werden entfernt. Als Gegenstück zur angedeuteten Treppe vor dem DRK-Haus wird auch hier eine Treppe gebaut, allerdings mit großzügigen Stufen. Bei Außenveranstaltungen ergibt das Sitzplätze. Die Friedhofstraße wird auf der gesamten Länge des Friedhofs als Spielstraße ausgestaltet. Überall in Staufenberg (außer einige Ortsdurchfahrten) gilt neuerdings Tempo 30, auch in der Friedhofstraße. Der Abschnitt Spielstraße wird beidseitig mit Bodenwellen versehen und erlaubt nurmehr Schrittgeschwindigkeit.

Verkürzte Kita- Öffnungszeiten ein Thema

Zu pflanzende Bäume begrenzen den Straßenabschnitt als optische Bremsen. Kinder laufen manchmal oder fahren mit dem Rad ungestüm die Zufahrt herunter. Eltern bitten Kraftfahrer um Rücksicht. Hinzu kommt der Gewerbeverkehr aus der oberen Friedhofstraße (Solarpark). Tempo 30 fahre kaum jemand, so der Tenor der Daubringer.

Bald fährt auch ein Teil der Neubürger aus dem Baugebiet Schautanz diesen Weg. Zwei Kindergärten seien doch Grund genug, vom Gas zu bleiben, hieß es. Schließlich soll der künftige Dorfplatz offen gestaltet und nicht etwa mit Absperrketten oder Pfosten verunstaltet werden.

Ein großes Anliegen war den Müttern die um eine Stunde verkürzte Öffnungszeit der städtischen Kita Buchenberg bis 15 Uhr. Die DRK-Kita habe wie gehabt bis 16 Uhr offen. Bürgermeister Gefeller teilte mit, es fehlten momentan zwei Vollzeitkräfte, die nachzubesetzen seien.

Der Arbeitsmarkt für Erzieherinnen sei jedoch wie leergefegt, sagte Gefeller. Wegen Corona solle es keine Vermischung von Gruppen geben. Momentan gingen die Betreuungszeiten von 7 Uhr bis 13, 14 oder 15 Uhr. Die sogenannte Sammelgruppe (Kinder aus verschiedenen Gruppen, die alle bis 16 Uhr bleiben) entfalle demnach.

Mit der Vertröstung, nach Corona werde es ja wieder anders, wollten sich die Eltern nicht zufriedengeben, denn sie seien berufstätig und auf die längere Betreuungszeit angewiesen. Dass die betreffenden Kinder der Kita Buchenberg zeitlich begrenzt in die Kindertagesstätte des DRK ausweichen könnten, schien auch keine Lösung, denn das wäre wiederum eine ungewünschte Vermischung.

Auf Gefellers Frage nach dem Bedarf für eine Stunde Verlängerung hieß es: 13 Kinder. Dies Argument zog, und die Eltern wurden gebeten, mit dem Fachdienst im Rathaus einen Gesprächstermin auszumachen, damit man sich trifft, um vielleicht doch eine Lösung zu finden (Tel. 0 64 06/8 09 51 oder per E-Mail an yvonne.manygel@staufenberg.de).

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