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Aus Defizit wird Überschuss

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Von: Volker Heller

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Der Windpark Staufenberg arbeitet schon. Nun werden noch Formalitäten, wie eine Beteiligung an der Betreibergesellschaft Windpark Lumdatal, erledigt. © Volker Heller

Staufenberg (vh). Die windreiche Frühjahrszeit steht bevor, und die Rotorblätter der drei Energieanlagen vom Typ Vestas V162, 5.6 MW im Windpark Staufenberg können demnächst richtig Gas geben. Das zu erwartende Stromvolumen wurde mit 40 671 Megawattstunden jährlich berechnet. Der Finanzausschuss empfahl jetzt einstimmig die Beteiligung der Stadt Staufenberg am Stammkapital der Betreibergesellschaft Windpark Lumdatal mit fünf Prozent.

Außerdem wird die Stadt der Gesellschaft ein Nachrangdarlehen in Höhe von bis zu 350 000 Euro, dies mit einer Durchschnittsverzinsung von sechs Prozent, gewähren.

Der Finanzausschuss empfahl einstimmig, dass die Stadtverordnetenversammlung dem Amtsgericht in Gießen Peter Berger als neuen Ortsgerichtsvorsteher für Daubringen benennt. Seine Ernennung wird das Amtsgericht dann aussprechen. Bisher hatte Manfred Hein das Amt ausgeübt.

Neuer Schöffe

Neuer Ortsgerichtsschöffe für Staufenberg wäre nach seiner Ernennung durch das Amtsgericht Tim Junkel.

Bisher waren Hubert Zecher und Werner Seipp als Ortsgerichtsschöffen tätig. Zu ihrer Nachfolge lag indes nur die eine Bewerbung vor.

Bürgermeister Peter Gefeller teilt den Jahresabschluss für 2021 mit. Aus einem Defizit über 685 000 Euro im Haushaltsentwurf 2021 sei nun ein Überschuss in Höhe von 581 417 Euro geworden, somit eine finanzielle Verbesserung um 1,27 Millionen Euro. Der städtische Zuschuss für den Betrieb der DRK-Kita in Daubringen im Jahr 2021 sei anfangs mit 857 000 Euro kalkuliert worden, abschließend habe man jedoch nur 683 000 Euro überwiesen. Im Haushaltsplan für 2023 seien 899 000 Euro als Zuschuss für die DRK-Kita eingestellt. Im Vergleich dazu nannte Gefeller die Finanzspritze für die städtische »Mikita« in Mainzlar von 838 000 Euro. Die DRK-Einrichtung sei demnach nicht überteuert. FOTO: VH

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