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Artistische Skateboarder, Stuntscooter (Foto) und Biker sind auf der neuen Miniramp in der Vitalen Mitte in Staufenberg zu bewundern.

Artistische Sprünge und Tricks

  • VonVolker Heller
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Staufenberg (vh). In Staufenberg wird momentan eifrig daran gearbeitet, für Jugendliche attraktiver zu werden. Davon zeugt etwa der noch nicht ganz fertige Dirtpark am Kreisverkehr Ende Großgasse. Bei dessen Planung und Bau hatte man Jugendliche miteinbezogen. Unterdessen hat die politische Ebene einen Jugendbeirat installiert und kürzlich die Beteiligung am Projekt »Jugendgerechte Kommunen« des Landkreises Gießen beschlossen.

Soeben hat der neue Jugendbeauftragte des Stadtparlaments, Marian Moldenhauer, einen Workshop besucht, weil Staufenberg sich bei der Bundestagswahl am 14. September für das Projekt »Jugendliche für die Wahllokale« starkmachen will.

Nun haben Bürgermeister Peter Gefeller und Jugendpfleger Sven Iffland die neue Miniramp am Jugendzentrum in der Vitalen Stadtmitte offiziell übergeben. Wiederum waren Jugendliche an Planung und Bau mitbeteiligt. Diesen Standort hätten die Jugendlichen so gewünscht, sagte Gefeller. Er selbst habe den Aktivpark Mainzlar bevorzugt. Der sei den Benutzern aber zu abgelegen.

Bezüglich des Lärmschutzes habe man für die Rollfläche extra einen lärmreduzierenden Flüsterbelag gewählt, eigens von einem speziellen Hersteller aus Süddeutschland geordert. Bereits wenige Meter entfernt von der Anlage sind die artistischen Skateboarder, Stuntscooter und Biker nicht mehr zu hören.

Insgesamt war viel Vorarbeit nötig, um das neue Freizeitangebot zu realisieren. Die ausrangierte Miniramp wurde in Allendorf/Lumda ausfindig gemacht, nach Staufenberg überführt, aufgemöbelt und den aktuellen Vorschriften angepasst. Die notwendigen Schweißarbeiten hat Heizungsbauer Daniel Peeck übernommen. Auf der künftigen Standfläche der Anlage wurde Asphalt aufgebracht. Zuvor war der Platz eine Schotterwüste gewesen. Susanne Rotter und Udo Dort aus Daubringen haben viele Samstage vor Ort verbracht. Im Winterhalbjahr - von November bis Ende März - wurde die Hauptarbeit erledigt.

Viele Jugendliche schauten vorbei und halfen mit. Von Anfang an dabei waren Michael Will, Paul Reinhardt und Alexander Mokstadt. Franziska Ospald vom Gemeinwesenprojekt »Dabeisein« hatte über alle Arbeiten den Überblick und ihr Augenmerk auf die Geräteprüfung durch den TÜV gelenkt. Der Prüfer machte in seiner Liste viele Häckchen und gab schließlich die Miniramp frei. Die Benutzungsregeln hängen an der Wand neben der Ramp. Hier steht auch eine Abfalltonne.

Die Öffnungszeiten: April bis September von 9 bis 22 Uhr und Oktober bis März von 9 bis 17 Uhr.

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