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Die neue Band "Radio 2020" spielt erstmals in der Sternstunde. FOTO: VH

Die andere Seite beleuchtet

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Staufenberg(vh). Über dem Chorraum der Treiser Michaelskirche hing ein Halbmond. Als Symbol passte dieser gut zur "Sternstunde". Nicht, um die Gestirne zu vereinen, der besondere Gottesdienst bediente nämlich das Motto "The dark side of the moon - die andere Seite". Musikalisch betrachtet gab es eine neue Band namens "Radio 2020" mit Jessica Hormann, Peter Herrmann, Lisa-Marie Krause und Mischa Jung. Beleuchter Mario Rinn und sein Team waren wenig gefordert - der Abend war als Schwarzlicht-Gottesdienst konzipiert.

Urvertrauen thematisiert

Die neue Band spielte unter anderem "Space Oddity", "Eleanor Rigby" und "Brain damage". Mit unterschiedlichen Darbietungsformen interpretierten etliche Mitwirkende das vorgegebene Motto. Im Ausdruckstanz machten Cordula Poos, Sina T. und Ingrid Schmalen eine gute Figur. Josua Lenz las den Rilke-Text "Menschen bei Nacht", Lenke Roth den Text "Witch".

Eine Kombination von Lesung und Pantomime ("Jesus im Garten Gethsemane") boten die Konfirmanden. Daniela Werner (Klavier) und Erwin Heyer gestalteten die Performance "Darth Vader". Daniela Michel trug Gebete vor. Pantomimisch stellten Luisa Heidlas und Josua Lenz Menschen mit Masken dar.

In einer Sprechmotette beleuchteten Sabine Schneider, Luisa Heidlas, Dominik Koi und Josua Lenz die ominöse andere Seite, deren Ausgangspunkt war die Bibelstelle "Von allen Seiten umgibst du mich" (Psalm 139). Mischa Jung präsentierte ein Lied aus Jesus Christ Superstar (Daniela Werner am Piano). In seiner Predigt ging Pfarrer Andreas Lenz auf das gottbezogene Urvertrauen näher ein, das Jesus bei seiner Gefangennahme im Garten Gethsemane vorgelebt hatte.

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