Startschuss für Digitalstrategie

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Gießen (pm). Wirtschaft und Bildung, Klimaschutz und Verkehr - wie und wo digitale Technologien im Alltag gewinnbringend zum Einsatz kommen können, wird der Landkreis Gießen als Modellkommune des Bundesprogramms »Smart Cities« ausloten. »Der Kreisausschuss hat nun die Rahmenbedingungen zur Erarbeitung einer Digitalisierungsstrategie beschlossen«, sagt Landrätin Anita Schneider.

Für die daraus entstehenden Projekte und Vorhaben stehen rund acht Millionen Euro bis 2026 in Aussicht, die Bundesförderung beträgt 65 Prozent (rund 5,1 Millionen Euro).

Möglichst breite Beteiligung

Die Bewerbung für das Programm umfasste bereits Projekte aus den Bereichen Bildung, Klimaschutz, Stärkung des ländlichen Raums und digitale Verwaltung, die es nun zu konkretisieren gilt. »Ein Digitalisierungsbeirat soll dabei zu einer möglichst breiten Beteiligung beitragen«, erklärt Schneider. Dieses Gremium mit Teilnehmern aus Politik, Wirtschaft und Hochschulen, aber auch aus Vereinen, Verbänden und interessierten Menschen könne wichtige Impulse für den Digitalisierungsprozess und die nötigen Beschlüsse für Vorhaben geben.

Zu den im Bewerbungsverfahren skizzierten Vorhaben gehört u. a. die Schaffung eines gemeinsamen Pools von leicht und sicher öffentlich abrufbaren Daten für Verwaltung, Dienstleistung, Wirtschaft, Wissenschaft und Bürgern. Aber auch bestehende Projekte können von der zu erarbeitenden Strategie profitieren - etwa das Projekt »Digitale Dörfer«, das der Landkreis bereits angestoßen hat.

Nachdem der Kreisausschuss den Startschuss für die Erarbeitung der Digitalisierungsstrategie gegeben hat, wird nun der Kreistag darüber entscheiden.

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