"Sturm der Entrüstung"

Stadt verzichtet auf Kita-Beiträge

  • Thomas Brückner
    vonThomas Brückner
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Grünberg(tb). Von einem "Sturm der Entrüstung", der über die Verwaltung hereinbrach, meist via "soziale" Medien, berichtete Bürgermeister Frank Ide soeben den Stadtverordneten. Entfacht wurde der von Eltern, denen man für den Kita-Besuch im Juni die Rechnung gemacht hatte.

So hatte es die Politik beschlossen. Denn anders als von März bis Mai, da wegen der Schließungen keine Beiträge erhoben wurden, sei ja im Juni der Besuch der Horte wieder komplett möglich gewesen. Zeitweise erwogen, war die wochenweise Abrechnung, um der tatsächlichen Nutzung eher zu entsprechen, am hohen Verwaltungsaufwand gescheitert.

Um des "sozialen Friedens willen" präsentierte Ide am Donnerstag nun dem Stadtparlament eine Vorlage, wonach auch der Juni beitragsfrei gestellt würde. Trotz der Mindereinnahme von 15 000 Euro, trotz der Rechtslage, wonach bei höherer Gewalt kein Anspruch bestehe, wie der FW-Mann erklärte. Um doch anzufügen: Geld für eine nicht erbrachte Leistung zu fordern, sei auch seine Sache nicht. So sah es auch das Plenum.

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