Der Spielplatz rund um die Linde in der Borngasse ist fertig. FOTO: PM
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Der Spielplatz rund um die Linde in der Borngasse ist fertig. FOTO: PM

Ein Spielplatz mit echtem Baumhaus

  • vonred Redaktion
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Hüttenberg(pm). Den Spielplatz in der Borngasse in Weidenhausen gibt es bereits Jahrzehnte, aber so richtig einladend war er schon lange nicht mehr. Das ist jetzt anders. Ein offenes Baumhaus mit verschiedenen Plateaus, Rutsche und rund herum angeordneten Kletter- und Spielmöglichkeiten nimmt nun fast den gesamten Platz um die große Linde herum ein.

Es ist nicht irgendein Baumhaus, sondern eines, das genau für diesen Ort entworfen und gebaut wurde. Schon kleine Kinder können über die breiten Ebenen gefahrlos bis nach oben gelangen. Auch größere Kinder können dort gerne mal abhängen. Und dann ist es ja auch ein echtes Baumhaus, mit einem richtigen Baum darin, solide und gleichzeitig ein kleines bisschen windschief, als hätte ein Kind es gezeichnet.

Dorf zufrieden

"Das war Absicht", sagte Bürgermeister Christof Heller. Für viele, die daran mitgewirkt haben, "war dieses Projekt eine Herzensangelegenheit".

"Wir als Dorf sind richtig glücklich mit diesem Ergebnis", sagte Ortsvorsteher Martin Breidbach. Dafür habe sich eine Arbeitsgruppe über einen langen Zeitraum oft getroffen. Dass bei diesem Ideenteam auch Anwohner der umliegenden Straßen und Jugendliche der Spielplatzkommission Hüttenberg rund um Gemeindevertreter Erich Schmidt mitgewirkt haben, habe auch zum Gelingen beigetragen, so der Bürgermeister.

Für die Planung verantwortlich war das Büro für Landschaftsarchitektur Burghammer aus Wetzlar. Geschäftsführer Matthias Burghammer nahm die Idee, ein Schiff als zentrales Spielgerät zu gestalten, aus der Bürgergruppe auf und entwickelte sie weiter als Baumhaus inmitten der großen Linde. Diese Variante fand Zustimmung.

Bis zur Fertigstellung vergingen dann noch drei Jahre, was der Bereitstellung von Haushaltsmitteln, aber auch der Chronologie der Dorfentwicklung geschuldet war. Heike Rast vom Bauamt der Gemeinde Hüttenberg koordinierte die Ausführungen und auch die Bauhofmitarbeiter haben etliche Arbeiten übernommen, um Kosten einzusparen. Der Abbruch der alten Spielgeräte, der neue Zaun und auch der barrierearme Zugang wurden als Eigenleistung umgesetzt.

Die Gesamtkosten für den Spielplatz betragen rund 67 000 Euro, darin sind auch die ebenfalls ganz oben auf der Wunschliste genannte Hängematte, der Fallschutz, das Modellieren der Fläche, der Zaun und die Sitzgelegenheiten enthalten. Die Bezuschussung durch das Hessische Förderprogramm Dorfentwicklung beläuft sich auf 43 414 Euro.

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