SPD scheitert mit Resolution

  • Thomas Brückner
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Laubach (tb). Dass der Ausschuss das eine, das Stadtparlament das andere ist, musste Laubachs SPD nun erfahren: Im HFA mehrheitlich angenommen, wurde ihr Resolutionsantrag zur Kreisbeigeordneten-Wahl vom Plenum mit 14:8 Stimmen abgelehnt. Da längst Fakten geschaffen, hatte die Fraktion den Antrag modifiziert: Statt des Verzichts auf einen dritten Hauptamtlichen sollten die Neuen nun nur eine halbe B5- bzw.

B4-Stelle erhalten. Eine Million allein an Gehalt in sechs Jahren, meinte Hartmut Roeschen (SPD), sei zu viel, sollte für Sinnvolleres ausgegeben werden. Fünf Millionen an Kreisumlage legitimiere Laubach zu dieser Forderung. Er verstehe ja das Interesse von CDU, Grünen und FW, einen Hauptamtlichen zu stellen. Eine halbe Stelle aber reiche, meinte er - und sorgte für den nicht identifizierten Zwischenruf: »Auch für die Landrätin!« Seine Hoffnung auf breite Mehrheit aber ward am Ende enttäuscht, auch von den Grünen. Kommentar Roes-chen: »Ihr seid ja auch nur gehorsame Parteisoldaten.«

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