Klausurtagung

SPD: Biebertal ist nicht entscheidend vorangekommen

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Biebertal(pm/so). Biebertal ist im vergangenen Jahr bei wichtigen Maßnahmen nicht entscheidend vorangekommen. Das beklagt die SPD auf ihrer Klausur. Und führt als Beispiele die Fortführung der Planungen und den Baubeginn von Feuerwehrstützpunkt und Bauhof in Rodheim-Bieber ebenso an wie die weiterhin ausstehende Sanierung von Mehrzweckhalle und Feuerwehr in Krumbach.

Beim wichtigsten Bauvorhabens in Biebertal, dem neuen Bauhof plus dem Feuerwehrstützpunkt für vier Dörfer, hofft die SPD, dass der Schritt in die Genehmigungsphase noch in diesem Monat von der Gemeindevertretung getan werden kann.

Beim Bürgerhaus und der Feuerwehr in Krumbach will die SPD eine Verpflichtungsermächtigung in den Haushaltsplan einstellen, damit die Gemeinde handlungsfähig ist und in diesem Jahr die Planungen endlich vorangetrieben werden können. Damit rennen die Sozialdemokraten bei der CDU offene Türen ein. Denn auch deren Fraktion drängt auf zügiges Handeln, sieht die Gemeinde bei den Krumbachern im Wort.

Weitere Aufgaben, die aus Sicht der SPD zu erledigen sind: In Krumbach muss der Verbindungsweg zum Aussiedlerhof dringend saniert werden. Hierfür sollen Mittel aus dem Budget der Feldwegesanierung bereitgestellt werden. Die Toiletten in der Mehrzweckhalle Königsberg müssen ebenfalls saniert werden. Die SPD wird sich für die erforderlichen Mittel einsetzen.

Zu wenig ist den Genossen bisher beim Thema Klimaschutz in Biebertal passiert. Die Initiative der SPD für die Einstellung eines Klimaschutzmanagers Biebertal, die zu geförderten Projekten in der Gemeinde führen soll, wird erst in diesem Jahr umgesetzt. Die Fraktion will aber schon jetzt ein konkretes Vorhaben anstoßen und die Bereitstellung von Mitteln für eine Fotovoltaik-Potenzialstudie beantragen. Damit sollen die Möglichkeiten für Fotovoltaik, zum Beispiel in Zusammenarbeit mit einer Energiegenossenschaft, an der sich die Bürger beteiligen können, untersucht und definiert werden.

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