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Darum geht es am 16. Februar: Soll das alte Gerätehaus Geilshausen um- und angebaut werden oder doch am Ortsausgang ein Neubau entstehen? ARCHIVFOTO: TB

Spannung kurz vorm "Tatort"

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Rabenau(tb). Wie hätten sie’s denn gern, die Rabenauer? Umbau und Erweiterung des Gerätehauses Geilshausen oder doch ein Neubau? Seit rund zwei Jahren treibt diese Frage die Kommunalpolitiker um, am 16. Februar wird es die Antwort geben. Wird feststehen, ob der Bürgerentscheid, mit dem die CDU den Neubaubeschluss der Gemeindevertretung vom Juli 2018 aufheben will, erfolgreich war.

4182 dürfen ein Kreuzchen machen

Mit der Organisation des ersten Plebiszits in der knapp 50-jährigen Geschichte der Lumdatalgemeinde betraut ist Rabenaus Hauptamtsleiter Karl-Ernst Reder. Läuft alles nach Plan, rechnet er kurz vorm "Tatort" mit dem Ergebnis, also gegen 20 Uhr. Theoretisch könnten 4182 Wahlberechtigte (Stand: 13. Januar) abstimmen. Und mit einem Kreuzchen folgende Frage mit Ja oder Nein beantworten: "Befürworten Sie es, dass der Beschluss der Gemeindevertretung vom 6. Juli 2018 zum Neubau des Feuerwehrgerätehauses Geilshausen aufgehoben wird und stattdessen der Umbau/Anbau des Feuerwehrgerätehauses Geilshausen am bisherigen Standort durchgeführt wird?"

Gemäß Hessischer Gemeindeordnung hat der Bürgerentscheid Erfolg, wenn eine Mehrheit die Frage bejaht und zugleich das Quorum von 25 Prozent aller Wahlberechtigten (1046 Stimmen/Stand 13. Januar) erreicht wird.

Kommende Woche startet in Rabenau gewissermaßen eine "Informationsoffensive". So wird zunächst ein von der Gemeindevertretung verantworteter Flyer an alle Haushalte verteilt. Wie Bürgermeister Florian Langecker gegenüber der GAZ sagte, würden darin "objektiv und neutral" beide Positionen dargestellt.

Überdies findet am Donnerstag, 23. Januar, 19.30 Uhr, im Dorfgemeinschaftshaus Geilshausen eine Bürgerinformationsveranstaltung statt. Dabei wird Kreisbrandinspektor Mario Binsch aus "feuerwehrtechnischer Sicht" die Notwendigkeit eines Neubaus erläutern. Bauplanungen und Kosten beider Varianten stellt der von der Gemeinde beauftragte Architekt vor: Um- und Anbau des Feuerwehrhauses am Sportplatz käme Langecker zufolge auf 1,6 Millionen, ein Neubau am Ortsrand auf 1,7 Millionen Euro. Dass bei der ersten Variante die Verlegung des Spielplatzes nebenan, bei der zweiten der Grunderwerb hinzu käme, fügte er an. Nicht zu vergessen: Bereits um 18 Uhr besteht am 23. Januar Gelegenheit, das alte Gerätehaus zu besichtigen.

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