Hanna Nilchi-Bar (r.) und Alia Thiele (3. v. r.) übergeben die Spendenschecks. FOTO: PAD
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Hanna Nilchi-Bar (r.) und Alia Thiele (3. v. r.) übergeben die Spendenschecks. FOTO: PAD

Soziales Projekt wird zum Langläufer

  • Patrick Dehnhardt
    vonPatrick Dehnhardt
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Pohlheim(pad). Von wegen, die Jugend von heute würde sich nicht engagieren: Die derzeitigen Zehntklässler der Pohlheimer Adolf-Reichwein Schule (ARS) beweisen eindrucksvoll das Gegenteil. Seit fünf Jahren sammeln sie über verschiedene Wege Spenden für den guten Zweck. Nun wurden zum letzten Mal Schecks übergeben.

Bereits seit der sechsten Klasse sammelte der Jahrgang auf verschiedenen Wegen Geld. Mal wurden Plätzchen gebacken und beim Weihnachtsmarkt verkauft, mal ein Wunschbaum aufgestellt. An Elternsprechtagen und bei Abgängerveranstaltungen sorgten die Schüler zudem für Verpflegung. In der Küche übernahm Alicia Fergerino-Langer die Koordination, das Projekt begleitete Lehrerin Esther Eidmann. Über die Jahre kamen 2520,40 Euro zusammen.

Alia Thiele und Hanna Nilchi-Bar übergaben als Vertreterinnen des Jahrgangs nun die letzten Spendenschecks: Über je 333,35 Euro konnten sich der ambulante Kinderhospizdienst Gießen und der Verein "Tierhilfe ohne Grenzen" freuen. Dass es die letzten Spenden sind, hat nichts damit zu tun, dass die Schüler keine Motivation mehr hätten, sondern der Jahrgang nun die ARS verlässt.

Generell würde jeder Jahrgang der Schule ein soziales Projekt durchlaufen, erklärte Eidmann, die Stufenleitung der fünften und sechsten Klassen. Dass sich jedoch das Projekt dieses Jahrgangs zu solch einem Langläufer entwickelte, macht auch die Lehrerin stolz. Derzeit laufen Überlegungen, ob es mit der nach den Sommerferien eingeschulten Jahrgangsstufe eine Fortsetzung geben wird.

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