Sonderabschreibungen im Mitwohnungsbau laufen aus

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(pm). Nur noch ein Dreivierteljahr, dann läuft das Gesetz zur steuerlichen Förderung des Mietwohnungsbaus aus. Hauseigentümer können die Chance also noch nutzen, erinnert der Verband Privater Bauherren (VPB). Das Gesetz, das 2019 in Kraft getreten ist, sieht Sonderabschreibungen für neue Mietwohnungen vor.

Geregelt werden die Modalitäten im § 7b des Einkommensteuergesetzes (EStG). Die Förderung zielt auf private Bauherren. Mithilfe des § 7b sollen neue Wohnungen entstehen, sei es durch Neubau oder durch Umnutzung bereits vorhandener Nichtwohnräume zu abgeschlossenen Wohnungen. Private Bauherren können demnach befristet auf vier Jahre fünf Prozent der Anschaffungs- und Herstellungskosten einer neuen Wohnung steuerlich geltend machen - zusätzlich zur geltenden linearen Abschreibung. Das summiert sich in den ersten vier Jahren auf 28 Prozent.

Mehrere Bedingungen sind daran geknüpft: Die Anschaffungs- und Herstellungskosten pro Quadratmeter Wohnfläche dürfen eine bestimmte Summe nicht überschreiten, und die Wohnung muss mindestens zehn Jahre dauerhaft vermietet werden. Es gibt eine doppelte Kostengrenze: Werden 3000 Euro pro Quadratmeter überschritten, gibt es gar keine Förderung, liegen die Kosten zwischen 2000 und 3000 Euro pro Quadratmeter ist die Bemessung der Förderung auf 2000 Euro pro Quadratmeter gedeckelt.

Bauanträge müssen bis zum 31. Dezember 2021 eingereicht werden.

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