Sieben sind nicht genug

  • schließen

Reiskirchen (la). Die Zahl der Ortsbeiratsmitglieder in den Reiskirchener Ortsteilen wird nicht reduziert. Das empfahl der Haupt- und Finanzausschuss in seiner Sitzung am Donnerstagsabend unter der Leitung des Vorsitzenden Gerhard Albach in der Ratsstube des Bürgerhauses. Für einen entsprechenden Antrag der FW- Antrag votierten lediglich zwei Ausschussmitglieder (FW), fünf Ausschussmitglieder (SPD,CDU und Grüne) sprachen sich dagegen aus. Den Ortsbeiräten Reiskirchen und Ettingshausen gehören jeweils neun Mitglieder an, in den übrigen Ortsteilen umfassen die Ortsbeiräte je sieben Mitglieder. Im Ortsteil Winnerod gibt es fünf Ortsbeiratsmitglieder.

In der Begründung verwies Gerhard Albach darauf, dass es keinen Sinn mache beim Über- oder Unterschreiten von 1000 Einwohnern die Zahl ständig zu verändern. Auch in Reiskirchen dürften sieben Ortsbeiratsmitglieder ausreichen. Darüber hinaus werde es immer schwieriger, Personen zu finden, die ein Mandat auch wirklich annehmen würden. Marc Hartel (SPD) argumentierte, dass man ja auch keine Wahlen abschaffe, nur weil die Zahl der Wähler abnehme. Vielmehr sollte man um weitere Interessenten werben.

Keine Änderung wünschte auch Dr. Rolf Tobisch (Grüne). Wenn es an Bewerbern fehle, blieben eben Plätze frei. Auch Petra Süße (CDU) sah in der Reduzierung keinen Vorteil. Gerhard Albach hielt dagegen, dass schon Sitzungen wegen Beschlussunfähigkeit ausfallen mussten. Der Vorschlag, dass ein Ortsbeirat erst ab 1500 Einwohnern neun Mitglieder haben sollte, wurde von der Mehrheit ebenfalls nicht akzeptiert.

Flächenankauf in Lindenstruth

Im Rahmen des Bebauungsplanes "Alte Straße" im Ortsteil Lindenstruth ging es um den Flächenankauf. Der Bürgermeister berichtete über die geführten Gespräche. Der Quadratmeterpreis für den Ankauf wurde auf 22 Euro festgelegt. Nach den Worten des Bürgermeisters müssen im Etat des kommenden Jahres noch weitere Mittel eingestellt werden, da die für 2019 nicht ausreichten. Die Frage von Dr. Rolf Tobisch (Grüne), ob auch die Gemeinde die Flächen für die Firma Weiss ankaufe, wurde von Kromm bejaht. Im Rahmen des Verkaufs erhalte die Gemeinde die Kosten wieder zurück. Bei einer Stimmenthaltung (SPD) wurde der Gemeindevertretung Zustimmung empfohlen.

Zum Kindertagesstättenvertrag mit der Ev. Kindertagesstätte im Ortsteil Burkhardsfelden wünschte Frank Arnold (SPD) verschiedene Änderungen, die vom Ausschuss akzeptiert wurden. Sie müssen aber noch mit den Verantwortlichen der Kita abgestimmt werden.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare