Landkreis informiert

Ab September beginnt Jagd auf Feder- und Raubwild

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Gießen (pm). Mit Beginn des meteorologischen Herbstes am 1. September beginnt wieder die Jagd auf Federwild wie Enten, Nil-, Kanada- und Graugänse sowie auf Raubwild wie Waschbären, Füchse, Marderhunde und Dachse. Das teilte die Pressestelle des Landkreises jetzt mit.

Die Wildtiere finden in den Randgebieten der Städte gute Lebensbedingungen. Neben Nahrung im Überfluss gibt es dort eine Vielzahl an Verstecken, zum Beispiel Häuser, Fassaden, Kleingartenanlagen, Parks, Seen und Bahntrassen. Der Mensch wird dabei nicht mehr als Gefahr gesehen, wodurch Waschbär und Co. immer zutraulicher werden.

Die Population dieser Wildarten ist in den vergangenen Jahren stark angestiegen, sodass Jäger in den Bestand eingreifen müssen, damit der Wildbestand an den natürlichen Lebensraum angepasst wird. Um einem weiteren Anstieg entgegenzuwirken, ist die verstärkte Bejagung während der gesetzlich vorgeschriebenen Jagdzeit erforderlich. Diese findet seit August bereits auf Rabenkrähen, Kanadagänse und Waschbären statt. Ab September kommen weitere Wildarten hinzu.

Gejagt wird im gesamten Kreisgebiet von montags bis samstags. Jagden auf Enten an der Lahn sind an zwei Sonntagen im Dezember geplant. Die Jagdbehörde der Kreisverwaltung bittet die Bewohner im Landkreis Gießen und insbesondere die Anwohner im Bereich Lahn und Wißmarer Weg in Gießen um Verständnis.

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