Seen sehen

  • vonPatrick Dehnhardt
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Den Badestrand am Inheidener See kennen nicht nur viele Kreis-Gießener, sondern auch Frankfurter. Im Winter ist es allerdings zu kalt zum Baden - und selbst wenn nicht, wäre es vermutlich wegen Covid-19 derzeit auch verboten. Trotzdem lohnt der See als Ausflugsziel für einen Spaziergang.

Ein möglicher Startpunkt ist der Parkplatz auf Inheidener Seite. Von dort aus kann man erst einmal klassisch in Richtung Badestrand laufen. Dieser ist in den Wintermonaten fest in der Hand der Schwäne und Enten. Mit Blick aufs Wasser geht es vorbei am Clubhaus des Segelclubs Inheiden, dem DLRG-Haus und schließlich dem Hauptstrand. Dem kleinen Weg am Ufer sollte man allerdings nicht zu lange folgen - der führt nämlich in eine Sackgasse. Stattdessen geht es Richtung Osten zwischen den Wochenendhäusern hindurch, bis man auf den Damm des Riedgrabens stößt. Dem Weg folgt man weiter, bis die Trais-Horloffer Seeseite erreicht ist.

Der Strand dort ist ein wenig kürzer als auf der Inheidener Seite, zudem mit steingefüllten Drahtgitterkörben befestigt. Doch es gibt ein paar eigens vorbereitete Einstiege mit Geländer.

Um den See nun endgültig zu umrunden, hält man sich im Anschluss immer rechts. Der Weg geht vorbei am Trais-Horloffer Dorfgemeinschaftshaus und der Grillhütte, die wie der vergessene Hut eines riesigen Zauberers aussieht. Sollte man übrigens einen Trais-Horloffer fragen, wie der See richtig heißt, so wird die Antwort lauten: "Das ist der Trais-Horloffer und nicht der Inheidener See." Vorbei an einem großen Fabrikgebäude geht es zurück zum Parkplatz. Die Umrundung dauert gut eine Stunde.

Wem das zu kurz ist, der läuft in Trais-Horloff ins Zentrum und dann über den Utpher Kirchenpfad nach Utphe. Auf dem Rückweg geht es am Oberen Knappensee vorbei. Im Sommer sieht man dort Vögel, Schafe und illegale FKK-Touristen, im Winter nur Vögel und Schafe. pad

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