Nachtrag genehmigt

Sechs unbefristete Stellen für das Gesundheitsamt

  • vonred Redaktion
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Gießen(pm). Der Nachtragshaushalt des Landkreises Gießen ist genehmigt. Grünes Licht für das Zahlenwerk aus dem Regierungspräsidium gab es bereits wenige Tage nach Einbringung und Verabschiedung im Kreistag. Der Nachtrag war erforderlich geworden, um dringend nötige Personalstellen für eine Stärkung des Gesundheitsamtes zur Bewältigung der Corona-Pandemie zu schaffen.

"Der Nachtragshaushalt mit dem darin enthaltenen Nachtragsstellenplan sind die Voraussetzung, um das Gesundheitsamt schlagkräftig aufzustellen", sagt Landrätin und Kämmerin Anita Schneider. "Wir müssen vorbereitet sein, um auf steigende Infektionszahlen zu reagieren. Gleichzeitig sind im Hygienebereich zum Schutz vor dem Corona-virus aber auch neue Beratungsdienstleistungen, Kontrollen und Genehmigungen umzusetzen."

Neben einer Reihe von befristeten Stellen sind im Vergleich zum ursprünglich für das laufende Jahr verabschiedeten Haushalt auch sechs unbefristete Stellen im Gesundheitsamt geplant. Der Landkreis sieht rund eine halbe Million Euro dafür vor, die voraussichtlich durch höhere Einnahmen aus den Bauaufsichtsgebühren wieder erwirtschaftet werden können.

Der Kreistag hatte am 29. Juni erstmals am selben Tag einen Haushaltsentwurf zur Einbringung erhalten, im Anschluss im Haupt- und Finanzausschuss darüber beraten und dann in einer zweiten Sitzung des Kreistags verabschiedet. Möglich wurde dieses Vorgehen, weil durch eine Änderung der hessischen Gemeindeordnung frühere Fristen- regelungen entfallen konnten.

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