Überfüllte Busse

Schülervertretung fordert Lösung

  • vonred Redaktion
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Gießen(pm). Zwar haben auch hierzulande die Herbstferien begonnen. Doch die unbefriedigende Bussituation hat nun die Kreisschülervertretung auf den Plan gerufen. Die Schulbusse seien "maßlos überfüllt". Die coronabedingt nötigen 1,50 Meter Abstand würden daher kaum eingehalten, heißt es in einer Pressemitteilung. Zudem seien den Kreisschülervertretern von vielen Fällen berichtet worden, in denen sogar während der Fahrt auf die Mund-Nasen-Bedeckung ungeahndet verzichtet werde.

"Dass es dafür einer Lösung bedarf, lässt sich sicherlich nicht in Abrede stellen", erklärte Kreisschulsprecher Christoph Bonarius. Besonders schwierig sei die Situation für "Schüler, die einer Risikogruppe angehören, aber aus Angst, Unterrichtsinhalte zu verpassen, trotzdem in die Schule gehen". Die laxe Handhabe in den überfüllten Bussen stehe im Gegensatz zu den strengen Richtlinien an den Schulen, heißt es in der Pressemitteilung.

Unter den Schülern hat Kreisschulsprecher Bonarius zwei Gruppen ausgemacht. Die einen, die sich wegen des Virus Sorgen machen und diejenigen, die der Problematik keine besondere Priorität beimessen und das Tragen der Maske auf dem Schulhof - dort wo es kontrolliert wird - akzeptieren, aber in einigen Fällen auch darauf verzichten.

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