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Die Schüler mit der selbst gebauten Stadt.

Schüler bauen mittelalterliche Stadt nach

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Allendorf (pm). Seit Monaten ist in Bezug auf Schule vor allem ein Begriff präsent - Digitalisierung. Wie jedoch auch ein Rückbezug auf alte analoge Wege bzw. eine Kombination beider Dimensionen einen echten Mehrwert in der Bildung zu Pandiemiezeiten bieten kann, zeigten Schüler der CBES-Allendorf in einem Unterrichtsprojekt.

Studienfahrten und Exkursionen gelten weitläufig als »Königswege« der Bildung. Diese waren allerdings durch die pandemiebedingten Beschränkungen lange Zeiten nicht möglich. Einfallsreichtum und Kreativität war also von den Pädagogen gefordert, um einen Ausgleich zu finden.

Inhaltlich hatten zwei Geschichtskurse der siebten Klassen im Homeschooling bereits viele Themenfelder in der Epoche des Mittelalters bearbeitet. Zum Abschluss der Einheit stand eigentlich eine gemeinsame Exkursion in eine mittelalterliche Stadt auf dem Plan. Kurzerhand holten sich die Schüler als Alternative ihre eigene mittelalterliche Stadt in das Klassenzimmer.

Gemeinsam mit ihrem Fachlehrer Phillip Wagner konstruierten die Schüler eine Modelllandschaft mit einer solchen Stadt. Dabei wurden einzelne Gebäude bereits im Homeschooling gebastelt. In der Zeit des Präsenzunterrichts konnten die Schüler die einzelnen Teile dann zu einem passenden Modell zusammenfügen. Bereits bei der Konstruktion galt es verschiedene Merkmale des typischen Aufbaus zu beachten. So musste etwa der Stadtumriss den topografischen Gegebenheiten angepasst, eine Stadtmauer mit Wachtürmen konstruiert und die verschiedenen Gebäude nach einem Wertgefälle von innen nach außen angeordnet werden.

Insgesamt konnte das Projekt eine Exkursion nicht ersetzen, bekam jedoch von den Schülern einen echten Mehrwert gegenüber des »klassischen« Unterrichts zugesprochen.

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