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Die Schornsteinfeger und die gute Tat

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Bereits seit dem Jahr 2006 gibt es die vom Verein "Glückstour e.V. - Schornsteinfeger helfen krebskranken Kindern" initiierte Fahrradtour. Radfahrbegeisterte aus jenem Berufsstand, der dafür sorgt, dass Schornsteine, Abgasleitungen, Kaminöfen, Heizungs- oder Lüftungsanlagen sauber sind und einwandfrei funktionieren, engagieren sich so für jene Kinder, die bisher wenig Glück hatten in ihrem Leben.

Zum Teil mit prominenter Unterstützung fahren die Männer und Frauen in der schwarzen Kluft eine Woche lang durch Deutschland. Dieses Jahr führt die Tour von Polch in Rheinland-Pfalz über Hessen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt nach Rostock in Mecklenburg-Vorpommern, wo der Bundesverbandstag des Schornsteinfegerhandwerks stattfand.

Auf der "Glückstour" werden Spenden für Institutionen, Vereine und Kliniken gesammelt, die sich der Erforschung neuer Medikamente gegen Krebs und der Unterstützung krebskranker Kinder und deren Familien widmen. Die Spendengelder, insgesamt sind bereits über zwei Millionen Euro zusammengekommen, gehen 1:1 an die Empfänger. Am vergangenen Donnerstag (Fronleichnam) war Marburg das Etappenziel.

Die Fahrer wurden von vielen Kolleginnen und Kollegen in traditioneller Kleidung und der Landrätin von Marburg-Biedenkopf, Kirsten Fründt, herzlichst in Empfang genommen.

Auch einige Schornsteinfeger aus dem Landkreis Gießen hatten vorab für den guten Zweck zusammengelegt, sodass in ihrem Auftrag der Kollege Alexander Priemer aus Wettenberg einen Betrag von 2000 Euro an den Organisator der "Glückstour", Ralf Heibrok, übergeben konnte.

Weitere Informationen zu dieser vorbildlichen Aktion findet man im Netz auf der Website www.glückstour.de. (pm)

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