Sanierungsprogramm gefordert

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Hüttenberg (jow). Ein Straßensanierungsprogramm, eine Grundlagenuntersuchung vor einer Sanierung der Hüttenberger Bürgerstuben und ein Kindergartenneubau in Rechtenbach - dies sind einige der Forderungen der Freien Wähler, mit denen sie bei der Kommunalwahl antreten.

»Die letzten Jahre haben gezeigt, dass unsere Bemühungen zum Erhalt unserer Gebäude, Straßen und Einrichtungen nicht mit der Abnutzung und dem neu entstandenen Bedarf zur Erhaltung Schritt halten«, sagte Fraktionsvorsitzender Norbert Lang. In Zeiten knapper Mittel stelle sich die Frage, was sich die Gemeinde noch leisten könne: »Der aktuelle Haushalt lässt nicht alle Aufgaben zu.« Es sei wichtig, Prioritäten zu setzen.

Kita-Gruppen mit Vorschulcharakter

Ein Schwerpunkt soll die Kinderbetreuung sein. Ein Kindergartenneubau im Dollenstück in Rechtenbach soll mehr Plätze schaffen, zudem sollen weitere Gruppen mit Vorschulgruppencharakter im Bereich der Grundschulen in Rechtenbach und in Hochelheim eingerichtet werden.

Neben Bauplätzen für Familien brauche es Areale für senioren- und behindertengerechte Eigentums- und Mietwohnungen. Der neue Standort des Feuerwehrhauses Rechtenbach solle das Potenzial haben, bei Bedarf zu einem Stützpunkt für weitere Wehren ausgebaut zu werden, sagte Lang. Um der Straßensanierung Herr zu werden, fordern die Freien Wähler ein Sanierungsprogramm. Die Abnutzung der Straßen gehe schneller voran als die Aktivitäten zum Straßenerhalt. Nach der Abschaffung der Straßenbeiträge müssten die Kosten sofort aus den Steuereinnahmen bezahlt werden, um die Belastung für künftige Generationen gering zu halten.

»Die Sanierung des Bürgerhauses in Hüttenberg muss dringend erfolgen. Um ein finanzielles Desaster und eine Kostenexplosion zu vermeiden, ist eine Grundlagenuntersuchung der Bausubstanz dringend notwendig«, sagte Lang. »Das minimiert die Risiken von Fehlinvestitionen.«

In Sachen Hallenbadneubau bringen die Freien Wähler die Variante ins Spiel, dass der Trägerverein als Bauherr und Betreiber auftreten könnte. »Das könnte die Neubaukosten spürbar senken«, sagt der FW-Fraktionsvorsitzende.

Oberstes Credo sei es, die Pflichtaufgaben zu erledigen, ohne die nachfolgenden Generationen zu sehr finanziell zu belasten.

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