Samba und Bossa Nova treffen auf Kirchenmusik

Pohlheim (con). Wenn man an Konzerte in der Kirche denkt, dann denkt man meistens an klassische Werke wie von Händel, Bach und Mozart. Weniger würde man wohl an lateinamerikanische Percussionmusik denken. Doch genau das erwartete die Besucher am Freitag in der Christuskirche in Watzenborn-Steinberg. Klassische brasilianische Instrumente trafen in der Kirche auf die Orgel – und Samba, Reggae und Bossa Nova auf Kirchenmusik.

Pohlheim (con). Wenn man an Konzerte in der Kirche denkt, dann denkt man meistens an klassische Werke wie von Händel, Bach und Mozart. Weniger würde man wohl an lateinamerikanische Percussionmusik denken. Doch genau das erwartete die Besucher am Freitag in der Christuskirche in Watzenborn-Steinberg. Klassische brasilianische Instrumente trafen in der Kirche auf die Orgel – und Samba, Reggae und Bossa Nova auf Kirchenmusik.

Zu Gast war die Gießener Percussionformation "Maracatuque". Sie spielten Maracatu, eine im Nordosten Brasiliens beheimatete Musikrichtung. Dort gibt es diese Form der afro-brasilianischen Percussion bereits seit 500 Jahren. Typisch sind die tiefen Klänge tiefer Holztrommeln, der Alfaias – getragen von einem Rhythmusteppich der Caixas (Snares) und Shekeres. Mit afro-brasilianischen Rhythmen und unwiderstehlichen Beats zogen sie die Zuhörer in ihren Bann – und das so ganz anders, als es sonst in der Kirche der Fall ist.

Das nächste Konzert in der Reihe "Orgel+" findet am 2. November um 19 Uhr in der Christuskirche statt: Mit "Ebbe und Flut – Musik, die uns bewegt" werden Cordula Poos (Harfe und Gesang) und Susanne Oehler (Querflöte) zu hören sein. (Foto: con)

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