Rosen zum Muttertag - aber fair gehandelt

  • Thomas Brückner
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Weiße Rosen aus Athen, Tulpen aus Amsterdam - von wegen. Die wichtigsten Anbauländer von Blumen liegen in Afrika und Lateinamerika. Auf den Plantagen sind die Arbeitsbedingungen oft miserabel, Leidtragende sind zumeist Frauen. Marianne Renz vom Weltladen Grünberg: »Sie arbeiten zu Niedriglöhnen, sind dem Giftsprühregen in den Gewächshäusern ausgesetzt, haben bei Krankheit keine soziale Absicherung.

« Missstände, auf die Mitglieder des Weltladen-Vereins und der Fairtrade-Town-Initiative gestern in der Gallusstadt aufmerksam machten. Sozusagen als bewusstseinsbildende Alternative zum Muttertag verteilten sie auf dem Wochenmarkt fair gehandelte Rosen an Passanten. Begleitet von Informationen über die Ziele der Fairtrade-Bewegung, als Anregung für einen »Einkauf mit Fairness« - nicht nur, wenn’s um Blumen geht. tb/FOTO: TB

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