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Die Risikogruppen in der Ukraine und der Gruß aus dem Gießener Land

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"Mama, mir ist soooo langweilig. Was soll ich machen?" In diesen Tagen im Zeichen der Corona-Krise ist das ein vertrauter Ausspruch in vielen Familien. Mit einer besonderen Aktion möchte das in Hüttenberg-Rechtenbach ansässige Hilfswerk "Brücke der Hoffnung" für einen Moment die Langeweile aus den heimischen Kinderzimmern vertreiben. Kreativität ist gefragt.

Doch der Reihe nach: In der Ukraine dürfen Kinder unter 14 Jahren und ältere Menschen ab 60 Jahren gegenwärtig ihr Haus nicht verlassen - zum Schutz vor dem Virus. "Über einen Gruß aus Deutschland würden sie sich riesig freuen!", ist man in Rechtenbach sicher. Nun kommen die Kinder ins Spiel: Einfach ein Papier im DIN-A4-Format nehmen und ein buntes Bild malen. Das wird per Post an den Verein "Brücke der Hoffnung" (Am Brückelchen 42, 35625 Hüttenberg) geschickt, dort wird es eingescannt und an die Mitarbeiter in der Ukraine weitergeleitet. Diese verschenken es dann.

Wer seine Anschrift auf den Briefumschlag schreibt, darf auf einen Dankeschönbrief hoffen. Also: Ran an die Stifte!mo/REPRO: MO

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