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Symbolische Staffelübergabe im Vorstand der Cursor Software AG von Jürgen Topp (vorne links) an Andreas Lange. Dahinter von links freuen sich mit: Stefan-Markus Eschner (Vorstand), Thomas Rühl Vorsitzender des Vorstandes), Udo Lück (Aufsichtsrat), Jürgen Heidak (Vorstand) und Axel Schwickert (Aufsichtsratsvorsitzender).

Rekordzahlen vorgelegt

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Gießen (sel). Die Cursor Software AG in der Friedrich-List-Straße hat sich im Laufe dreier Jahrzehnte aus kleinsten Anfängen zu einem international agierendem IT-Unternehmen mit inzwischen gut 100 Mitarbeitern entwickelt. Die Hauptversammlung bilanzierte nun ein Geschäftsjahr 2018, das mit Rekordzahlen glänzen kann. Das jedenfalls ist das Fazit des vierköpfigen Vorstandes mit Thomas Rühl, Jürgen Heidak, Stefan-Markus Eschner und Andreas Lange. Letzterer - zuvor langjähriger Vertriebschef - hat Jürgen Topp abgelöst, der als Vorstandsmitglied 14 Jahre lang die Verantwortung für die Bereiche Vertrieb und Consulting trug und mit einem Auftragseingangsvolumen seines Teams von 100 Millionen Euro auf eine "makellose Bilanz" zurückschauen kann.

Rühl - er gründete das Unternehmen vor 31 Jahren -, Heidak und Eschner erläuterten die aktuellen Zahlen sowie Strategie der Cursor AG für die Zukunft. Der Konzernumsatz betrug 2018 zehn Millionen Euro, der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen 1,15 Millionen Euro. Der Gewinn pro Aktie liegt bei 2,36 Euro, und die Eigenkapitalquote von 56,3 Prozent kann sich sehen lassen. "Unsere Mitarbeiter freuen sich über einen zusätzlichen Jahresbonus und die Aktionäre auf eine Dividende", so Rühl.

Eine im Frühjahr dieses Jahres vereinbarte Zusammenarbeit der Unternehmen Cursor Software (Gießen), ITC.AG (Roggentin nahe Rostock) und ITC AG (Dresden) - mit zusammen über 500 Mitarbeitern - biete als neue IT-Allianz ihren Kunden aus der Energiewirtschaft künftig ein Komplettpaket standardisierter, vollintegrierter und dennoch flexibel auf die individuellen Bedürfnisse anpassbare Systemlösungen an, wie Vorstand Heidak erläutere.

National wie global geht die Cursor AG laut Rühl trotz der eingetrübten allgemeinen wirtschaftlichen Stimmung von einem erfolgreichen laufenden Geschäftsjahr 2019 aus: "Wir sind gut aufgestellt und vor allem nicht extrem von Einzelmärkten abhängig." Cursor arbeite zwar für viele große Unternehmen, bewahre sich aber die Flexibilität und eigenverantwortliches Entscheiden auf der Basis von Kunden- und Marktnähe, die ein mittelständisches Unternehmen auszeichneten. Für Prof. Axel Schwickert, den Vorsitzenden des dreiköpfigen Aufsichtsrates, dem weiter Udo Lück und Klaus Nonne angehören, bildet die "sehr gute personelle und finanzielle Lage" der Cursor Software AG die Grundlage für die "permanente und nachhaltig wohl durchdachte Weiterentwicklung eines innovativen IT-Unternehmens".

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