Für Zebrastreifen nicht zuständig?

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Der Zebrastreifen in der Freiherr-vom-Stein-Straße Höhe Sonnenstraße in Reiskirchen ist als solcher kaum noch zu erkennen, die weiße Farbe an vielen Stellen abgenutzt. Ein Antrag der SPD-Fraktion, hier Abhilfe zu schaffen, stand nun auf der Tagesordnung der Gemeindevertretung. Ein zweiter Punkt des Antrages betrifft die Einrichtung eines Zebrastreifens in der Burkhardsfelder Straße Höhe Friedensstraße/Sonnenstraße.

Der Zebrastreifen in der Freiherr-vom-Stein-Straße Höhe Sonnenstraße in Reiskirchen ist als solcher kaum noch zu erkennen, die weiße Farbe an vielen Stellen abgenutzt. Ein Antrag der SPD-Fraktion, hier Abhilfe zu schaffen, stand nun auf der Tagesordnung der Gemeindevertretung. Ein zweiter Punkt des Antrages betrifft die Einrichtung eines Zebrastreifens in der Burkhardsfelder Straße Höhe Friedensstraße/Sonnenstraße.

Anja Stark (SPD) wies in der Begründung darauf hin, dass es sich um einen Schulweg handele. Hinzu komme, dass es in diesem Bereich trotz der Bushaltestelle kein Tempolimit gebe. Es gehe grundsätzlich um eine Minimierung der Gefahrenpunkte, welche die betroffenen Eltern mit großer Sorge sähen, sagte Stark.

Erster Beigeordneter Dr. Thomas Stumpf, der Bürgermeister Dietmar Kromm vertrat, erinnerte daran, dass wegen einer halbseitigen Sperrung der B49 im Sommer 1986 ein Fußgängerüberweg eingerichtet worden sei, der 1987 zu einer Dauereinrichtung wurde. Gerhard Albach (Freie Wähler) sagte, dass die Erneuerung des Zebrastreifens nicht in die Zuständigkeit der Gemeindevertretung falle. Das sei einzig und allein Angelegenheit des Gemeindevorstandes. Generell gebe es im gesamten Gemeindegebiet in vielen Ortsteilen Straßen, die zu prüfen wären

Reinhard Strack-Schmalor (SPD) bestätigte Albachs Aussagen. Die Realität zeige jedoch, dass es absolut wichtig sei. Der Bürgermeister habe sechs Jahre Zeit zum Handeln gehabt. Es bestehe für die Umsetzung eine Rechtspflicht und zwar noch in diesem Jahr. Der Bürgermeister könne sich bei der Straßenbehörde kundig machen. Da sich für Dr. Rolf Tobisch (Grüne) der Zustand nicht von heute auf morgen verschlechtert hat, sprach er von Stimmenfang. Schließlich stimmten acht Mitglieder der Gemeindevertretung (SPD plus eine Grüne Stimme) dafür, dass der Zebrastreifen in der Freiherr-vom-Stein-Straße erneuert wird, bei fünfzehn Gegenstimmen (CDU, FW und eine Grüne Stimme) und zwei Enthaltungen (SPD und FW).

Der zweite Teil, ein Prüfantrag bezüglich einer Querungshilfe in der Burkhardsfelder Straße/Sonnenstraße, fand einhellige Zustimmung.

Geldsegen: Die Gemeinde Reiskirchen hat einen Bewilligungsbescheid in Höhe von 2 ,1 Millionen Euro aus der Hessenkasse erhalten. Bezüglich einer Holzvermarktung wollen die Kommunen Buseck, Lollar und Staufenberg einer neu gegründeten GbR beitreten, die sich um den Holzverkauf kümmert. Dazu wünschte Karl Wilhelm Langsdorf (CDU), dass die Gemeinde einem größeren Verbund beitreten sollte. Strack-Schmalor schlug vor, einen Vertreter der Stadt Laubach sowie den Bürgermeister der Stadt Solms in eine Umweltausschusssitzung einzuladen.

Geli Gössl dankte der Gemeindevertretung für verschiedene Päckchen im Zusammenhang mit einer Fahrt des Partnerschaftsvereins Reiskirchen vor Weihnachten in die polnische Partnergemeinde Goleszow. Gössl beklagte, dass die Gemeinde für die neu gewählte Bürgermeisterin kein Präsent übrig gehabt habe, was sehr beschämend sei. Umgekehrt habe die neue Bürgermeisterin Silvia Zisla für Bürgermeister Kromm ein Präsent mitgegeben.

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