Thomas Köhler mit einem Wasserrucksack. FOTO: LA
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Thomas Köhler mit einem Wasserrucksack. FOTO: LA

Wirkungsvoll Flächenbrände bekämpfen

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Reiskirchen(la). Die Zahl der Flächenbrände hat in den vergangenen Jahren zugenommen. Um genau diese noch wirkungsvoller bekämpfen zu können, bekam nun die Freiwillige Feuerwehr Hattenrod sogenannte Wasserrucksäcke.

Lange Trockenperioden, hohe Temperaturen und der durch Windwurf und Schädlingsbefall geschwächte Forst führen im Sommer zu einer erheblichen Waldbrandgefahr. Durch die lang anhaltende Trockenheit nimmt auch die Gefahr von Flächenbränden zu. Nicht selten sind es zunächst einmal kleine Feuer, die sich jedoch, wenn sie nicht unterbunden werden, zu großen Bränden entwickeln. Die Probleme, die dann auch noch dazukommen sind häufig, dass der Brandherd in einem unwegsamen Gelände liegt.

Diese Einsatzlagen werden die Feuerwehren in Zukunft öfters beschäftigen. Darum hat die Jagdgenossenschaft Hattenrod in ihrer Jahreshauptversammlung die Anschaffung von zwei Wasserrucksäcken beschlossen. Jagdvorsteher Karl-Wilhelm Langsdorf hat diese nun zusammen mit dem Rechner Kurt Balser an den Vorsitzenden der Freiwilligen Feuerwehr Hattenrod, Thomas Köhler, sowie Zugführer Christoph Riedmann übergeben.

In diesem Jahr rückte die Hattenröder Wehr zu zwei größeren Flächenbränden aus. Riedmann sagte, dass sich mit einem Rucksack 19 Liter Wasser transportieren lassen. Das klingt erst einmal nach wenig - kann jedoch dank der Löschlanze mit Doppelhubpumpe viel bewirken. Denn oft reichen einige gezielte Tropfen, um einem Glutnest den Garaus zu machen.

Nach den Worten von Jagdvorsteher Karl-Wilhelm Langsdorf ist das Geld für die Sicherheit der Hattenröder Bevölkerung eine sehr gute Investition. Auch in der Vergangenheit unterstützte die Jagdgenossenschaft Hattenrod finanziell immer wieder die Hattenröder Einsatzkräfte.

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