Wieder mehr Füchse im Revier

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Reiskirchen(la). Unter Einhaltung der Hygieneregeln fand kürzlich im örtlichen Dorfgemeinschaftshaus die Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft Hattenrod statt. Jagdvorsteher Karl-Wilhelm Langsdorf verwies auf die vor wenigen Monaten erfolgte Erstellung eines neuen Jagdkatasters. Eine Planwagenfahrt führte mit zwei Planwagen in die nähere Umgebung, verbunden mit dem Besuch eines Biergartens. Die Gemeinde Reiskirchen habe auf Anregung der Jagdgenossenschaft einige Feldwege in der Gemarkung einebnen, schottern und sanden lassen, so Langsdorf. Erneut angelegt wurden Blühwiesenflächen. An den Veranstaltungen des Hegerings Lich sowie des Kreisverbands der Jagdgenossenschaften wurde teilgenommen.

Die Jagd in der Gemarkung Hattenrod wird gegenwärtig von einem Pächter sowie einer Pächterin ausgeübt. Mit letzterer gab es Probleme, die in der Versammlung erörtert wurden. Bürgermeister Dietmar Kromm schlug in diesem Zusammenhang eine Mediation vor. Deren Ergebnis soll anschließend im Rahmen einer außerordentlichen Jagdversammlung erörtert werden. Die Aufgabe eines Mediators soll Ehrenbürgermeister Klaus Döring (Bersrod) übernehmen, der auch viele Jahre als Schiedsmann fungierte.

Würdigung von Siegfried Spieker

Kurt Balser verlas den Kassenbericht und erläuterte Einnahmen und Ausgaben. Für die Kassenprüfer bestätigte Karl-Heinz Rau eine einwandfreie Kassenführung und beantragte die Entlastung von Kassenverwalter und Vorstand, die einhellig erfolgte.

Über 20 Jahre fungierte Siegfried Spieker als stellvertretender Jagdvorsteher und Schriftführer. Jagdvorsteher Langsdorf würdigte die Arbeit von Spieker, hob dessen unermüdliches Engagement lobend hervor und überreichte einen Präsentkorb. Nachfolger in beiden Vorstandspositionen wurde Thorsten Langsdorf.

Nach einem einstimmigen Beschluss der Versammlung kann der Vorstand bei entsprechender Verwendung über einen Betrag in Höhe von 5000 Euro frei verfügen.

52 Stück Schwarzwild wurden im vergangenen Jagdjahr zur Strecke gebracht, es wurden außerdem 19 Rehe erlegt. 45 Füchse, neun Dachse, 54 Waschbären, zehn Tauben, 18 Elstern und 31 Rabenkrähen waren die weitere Strecke.

Renz Hornischer berichtete über die erhebliche Zunahme von Füchsen im Revier. Rau bemängelte, dass der Eintrag zur Jagdgenossenschaft Hattenrod auf der Homepage der Gemeinde veraltet ist; er sollte aktualisiert werden.

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