Viele tote Rehe durch Verkehr in Lindenstruth

  • vonGerhard Albach
    schließen

Reiskirchen(gal). Die Jagdgenossenschaft Reiskirchen-Lindenstruth besprach in ihrer Jahreshauptversammlung die neue Jagdpachtvergabe.

Jagdvorsteherin Carmen Grieb gab den Geschäftsbericht. Ausführlich berichtete sie über die Gründung des Rebhuhnhegerings. Sie appellierte an die Zusammenarbeit der Landwirte, der Jägerschaft und der Gemeinde zur Erhaltung und Wiedergewinnung von Lebensraum für das Niederwild, insbesondere für die sehr gering gewordene Population von Feldhasen und Rebhuhn.

Sehr viel Rehwild fiel dem Verkehr zum Opfer. Dem Waschbär und dem Fuchs erging es nicht anders.

Zum 1. April 2020 steht die Neuverpachtung des Jagdbezirkes an. Es gab drei Bewerber. Mit Armin Schreiner aus Lindenstruth hat sich der Vorstand auf einen zehnjährigen Jagdpachtvertrag geeinigt. Die Versammlung stimmte dem neuen Pachtvertrag mehrheitlich zu.

Bei den Wahlen wurde Carmen Grieb als Jagdvorsteherin, Alexander Lumbe als Stellvertreter, Jutta Siejkowski als Kassenwart und Thorsten Niebergall als Schriftführer gewählt. Die Funktionen der Beisitzer übernehmen Anne Jurobita, Stefan Böcher und Peter Schreiner.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare