Viele helfende Hände

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Reiskirchen (la). Die Aufgaben der Feuerwehren werden nicht geringer und auch nicht ungefährlicher. Daher bedarf es stets einer guten Ausrüstung und Menschen, die diese Technik auch bedienen können. Diese Aussagen standen im Mittelpunkt aller Redner anlässlich der Einweihung des Anbaues am Feuerwehrgerätehaus in Bersrod am Samstagnachmittag.

Wehrführer Jörg Magold erinnerte in seinen Ausführungen an eine Begehung des Technischen Prüfdienstes im Auftrag der Unfallkasse Hessen und des Landes Hessen, bei der festgestellt wurde, dass der Standplatz des Mannschaftstransportwagen nicht der Norm entsprach und daher Abhilfe geschaffen werden musste. Im Rahmen der folgenden Planungen gab es mehrere Möglichkeiten, wobei man sich für einen Holzrahmenbau entschied, da eine Grenzbebauung erforderlich war. Dank sprach der Wehrführer den vielen Helfern innerhalb des Vereins, den Firmen, der Gemeinde, namentlich Sven Österlein und Gemeindebrandinspektor Jan Feldbusch, aus. Ein Präsent erhielt Günther Hofmann für seine Unterstützung.

Besondere Stellung im Ort

Bürgermeister Dietmar Kromm sprach von einer glücklichen Fügung, dass Platz da war und viele Freiwillige geholfen haben. So habe man einen Anbau in guter Qualität und noch relativ kostengünstig für etwa 47 000 Euro erstellt. Kromm erinnerte daran, dass die Freiwillige Feuerwehr auch im Ort eine besondere Stellung einnehme und neben der eigentlichen Arbeit auch Kinder und Jugendliche betreue und ausbilde. Kreisbrandmeister Roland Kraus überbrachte die Grüße der Landrätin Anita Schneider und von Kreisbrandinspektor Mario Binsch.

Kraus sprach die wertvolle Arbeit der Feuerwehren an, darunter auch den Einsatz der Bersröder Wehr beim Hochwassereinsatz 2018 im Kreis Gießen. Gemeindebrandinspektor Feldbusch sagte, die ganze notwendige Technik nutzt nur etwas, wenn es auch Menschen gibt, die damit umgehen können. Auf jene seien die Feuerwehren angewiesen.

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