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Christa Launspach (2. v. r.) mit den Familien Komp und Chen.

Viele Gemeinsamkeiten

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Reiskirchen (la). Das Heimatmuseum Hirtenhaus der Heimatgeschichtlichen Vereinigung Reiskirchen hatte bereits viele Besucher. Menschen, die Einblicke in die Lebensweise ihrer Vorfahren in den vergangenen Jahrhunderten nehmen wollen. Nun konnte man Gäste aus China begrüßen.

Von Details fasziniert

Die Familie Chen aus der Stadt Guiyang in der Provinz Guizhou zeigte großes Interesse an der deutschen Kultur in der Vergangenheit. Familie Chen war bei der Lollarer Familie Komp zu Gast. Diese organisierte den Besuch im Reiskirchener Hirtenhaus.

Da es bei der Anfrage keineswegs einen Hinweis auf die Gäste gab, war bei Christa Launspach die Überraschung und die Freude über die weitgereisten Gäste besonders groß. Als sich dann im Rahmen der Besichtigung herausstellte, dass die Kulturen beider Länder viele Gemeinsamkeiten haben, war der Gedankenaustausch noch intensiver. Die Familie Chen brachte das in einem Eintrag in das Gästebuch deutlich zum Ausdruck.

Unter anderem schrieben die Gäste - übersetzt aus dem Chinesischen: "Es gibt immer weniger Menschen, die sich für kulturelle Unternehmungen engagieren. Vielen Dank für Ihre harte Arbeit und Ihr Engagement, unsere alte Kultur aufrecht zu erhalten und für die jüngere Generation zu schützen. Wir sehen, dass es in Bezug auf Kultur und Leben viele Gemeinsamkeiten zwischen Deutschland und China gibt. Obwohl unsere beiden Länder mehr als 10 000 Kilometer voneinander entfernt sind, gibt es Ähnlichkeiten in einigen kleinen Details des Lebens der einfachen Leute, was es für uns sehr interessant macht."

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