Verwaltung wird umgebaut

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Reiskirchen (la). Die Reiskirchener Verwaltung wird umgebaut. Dies betrifft vor allem das Gebäude selbst, jedoch auch die Organisationsstruktur: Dr. Thomas Stumpf berichtete nun im Bau- und Infrastrukturausschuss, wie die geplanten Maßnahmen aussehen. Rund 500 000 Euro sind dafür eingeplant.

Die Kosten teilen sich auf in Dacharbeiten in Höhe von 156 000 Euro, 50 000 Euro für Fenster und Außentüren, 50 000 Euro für Fußböden und Decken sowie für Elektroarbeiten in Höhe von 196 000 Euro. Weitere Kosten im Umfang von etwa 50 000 Euro entstehen im Zusammenhang mit Veränderungen in der Verwaltung. Das Dach sei zum einen undicht, zum anderen nicht gedämmt. Die Fenster sollen teilweise erneuert werden.

Alle Kosten seien auf die sichtbaren Mängel bezogen, sagte Stumpf. Versteckte Mängel und Fehler könnten noch nicht berücksichtigt werden.

Für jeden Mitarbeiter gebe es einen Arbeitsplatz. Erste Umzüge hätten schon stattgefunden. Zur Finanzierung der Maßnahme stehen aus dem Haushaltsplan 2018 rund 256 000 Euro zur Verfügung. Der diesjährige Etat enthält 106 000 Euro. Im Haushaltsplan für das kommende Jahr sind 100 000 Euro eingeplant, weitere 55 000 Euro sind im Haushaltsplan 2021 vorgesehen. Geklärt werden muss, ob es auch Zuschüsse zu den Kosten geben kann, zumal es sich auch zum Teil um energetische Maßnahmen handelt.

Glasaufbau im Eingang kommt weg

Ausschussmitglieder, die inzwischen schon viele Jahre den Gemeindegremien angehören, verwiesen darauf, dass schon seit mehreren Jahrzehnten keine bedeutende Sanierung am Rathaus stattgefunden habe. Die Arbeiten, die während des laufenden Betriebes ausgeführt werden, werden bis in die Mitte des Jahres 2021 dauern. Danach soll sich die gesamte Verwaltung im Rathaus befinden. Auch die Gemeindejugendpflege, die derzeit in die Alte Schule ausgelagert ist, soll dann in die jetzigen Räume des Bürgerbüros einziehen.

Das Bürgerbüro werde in den jetzigen Eingangsbereich verlegt. Der Eingangsbereich werde dahingehend verändert, dass der Glasaufbau, der den Bürger beim Betreten der Verwaltung "begrüße", nun entfernt werde. Die Öffnungszeiten werden nicht geändert.

Nachdem es einst drei Fachbereiche gegeben habe, sei man der Empfehlung des Organisationsgutachtens aus dem Jahre 2014 gefolgt und biete einen weiteren Fachbereich an. Alle Fachbereiche unterteilen sich noch in Fachdienste. Es seien die Bereiche Zentrale Verwaltung, Finanzen, Bauen und Planen sowie Bürgerservice und Ordnungsamt. Stumpf stellte die einzelnen Fachbereiche und die Namen der Mitarbeiter den Ausschussmitgliedern vor.

Karl Heinz Scherer (Freie Wähler) betonte abschließend, dass man sicherlich nicht jede Ausführung im Detail klären könne. Positiv sei es, dass im Bereich Elektro einiges geschehe, um die Verwaltung geschäftsfähig zu halten.

Aus dem Gremium kam die Nachfrage, ob auch eine Fotovoltaikanlage geplant sei. Stumpf sagte, hiermit wolle man sich mittelfristig beschäftigen. Derzeit sei eine Fotovoltaikanlage weder geplant noch Geld dafür vorgesehen.

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