Verkehrssündern auf der Spur

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Reiskirchen/Lich (pm). Überschrittene Höchstgeschwindigkeiten sowie Handy- und Gurtverstöße hatte dieser Tage der Regionale Verkehrsdienst Gießen bei einem Einsatz im Landkreis im Visier. Unterstützt von Kollegen der Bereitschaftspolizei sowie Mitarbeitern des Kontrollteams »Gefahrgut« der Universitätsstadt rückten die Ordnungshüter Temposündern in Lindenstruth mit einer Laserpistole auf die Pelle.

Nach der Messung wurden die Schnellfahrer sofort angehalten und mit ihrem Verstoß konfrontiert.

Die Bilanz: Fünf Lkw-Fahrer waren zu flott unterwegs, wenn die Überschreitungen auch in einem moderaten Bereich lagen. Anders sah es bei den Pkw-Fahrern aus. Insgesamt 13 hielten sich nicht an die Geschwindigkeit, zwei waren mit 126 bzw. 127 »Sachen« sogar erheblich zu schnell. Ein Bußgeld in Höhe von 80 Euro sowie jeweils ein Punkt in Flensburg sind fällig.

Zudem gingen den Ordnungshütern hier drei Gurtmuffel sowie drei Fahrzeugführer, die ihre Finger nicht von den Mobiltelefonen lassen konnten, ins Netz. Auf zwei Lkw-Fahrer kommen Verstöße gegen die Sozialvorschriften zu - sie hatten die geforderten Tageskontrollblätter nicht dabei. Einem Autofahrer wurde der intensive Marihuana-Geruch in seinem Wagen zum Verhängnis. Es folgte eine Blutentnahme sowie eine Anzeige wegen des Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln.

In Lich lag der Fokus auf Handy- und Gurtverstößen. Zwölf Mal erwischte es Insassen, die letztere nicht angelegt hatten. Drei Fahrer benutzten ihr Mobiltelefon am Steuer. An zwei Fahrzeugen bemängelten die Polizisten die bereits abgelaufene Hauptuntersuchung (TÜV). Gegen einen rumänischen Autofahrer liegt ein Verstoß nach dem Kraftfahrzeugsteuergesetz vor.

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