Lastwagenkontrolle in Reiskirchen

Verkehrsdienst stellt 21 Mängel und Verstöße fest

  • schließen

Reiskirchen (pm). Der regionale Verkehrsdienst hat am Dienstag in Reiskirchen Lastwagen und Kleintransporter kontrolliert. Zwischen 8.30 und 14 Uhr überprüften die Ordnungshüter, unterstützt vom Gefahrgutteam des Ordnungsamtes Gießen sowie einer Fachfrau der Gefahrgutüberwachung des Landkreises, insgesamt 29 Fahrzeuge am Ortsrand von Reiskirchen. Bei der Kontrolle ging es um die Ladungssicherung, die Einhaltung der Lenk- und Ruhezeiten sowie den technischen Zustand der Fahrzeuge. Entsprechend der Jahreszeit achteten die Beamten auch auf eine einwandfreie Funktion sämtlicher Beleuchtungseinrichtungen an den Fahrzeugen.

Bei 21 von 29 Fahrzeugen stellten die Kontrolleure Verstöße und Mängel fest. So verstießen vier Fahrer gegen die Ladungssicherung, zwei waren nicht angeschnallt und vier nutzten beim Fahren ihr Handy.

Zu viel getrunken

Der Fahrer eines Rollers roch deutlich nach Alkohol und durfte pusten. Der Alkotest ergab einen Wert von 1,47 Promille. Es folgte eine Blutentnahme auf der Polizeiwache. Die Überprüfung ergab außerdem, dass der Fahrer keinen Führerschein hatte und an seinem Roller ein Versicherungskennzeichen aus dem Jahr 2016 angebracht war. Die Beamten leiteten entsprechende Ermittlungsverfahren ein.

Ein Kipper (7,5 Tonnen) fiel wegen seiner hohen Beladung auf. Augenscheinlich hatte er zu viel Schotter geladen. Eine Verwiegung bestätigte eine Überladung des Lastwagens um 20 Prozent.

Die Kontrolleure untersagten zudem einem SUV-Fahrer die Weiterfahrt. An seinem Auto befand sich ein offener Tandemhänger, auf dem sich Altpaletten befanden. Die Ladung war zwar durch Gurte gesichert, allerdings überschritt der Anhänger die zulässige Fahrzeugbreite um fast 30 Zentimeter. Der Fahrer musste die Ladung umladen.

Ein weiterer Kipper fiel den Beamten auf, weil dessen Bordwände mittels Holzbohlen erhöht waren. Diese Bohlen waren an der Außenkante der Bordwand befestigt, sodass das Fahrzeug zu breit war. Diese Erhöhung musste der Fahrer wieder abbauen.

Die Kontrolleure stellten mehreren Fahrern Mängelkarten aus. Innerhalb von wenigen Tagen müssen sie den Mangel beseitigen lassen, ihr Fahrzeug vorführen oder bei der Polizei fehlende Dokumente vorzeigen. Die Polizei kündigte an, weiterhin zum Zwecke der Verkehrssicherheit solche Kontrollen durchzuführen.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare