Umbau schreitet voran

  • VonManfred Schmitt
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Reiskirchen (msr). In der Siemensstraße 3 in Reiskirchen wird derzeit der Großteil eines bestehenden Gebäudes vom Besitzer Benjamin Becker zu einer Kindertagesstätte umgebaut.

Im Benehmen mit der SPD-Fraktionsvorsitzenden Anja Stark und auf Anfrage des Ortsbeiratsmitglieds Ulrike Kopmann-Wöber informierte kürzlich der Bauherr eine Delegation, bestehend aus Mitgliedern der Gemeindevertretung, des Gemeindevorstandes sowie des Ortsbeirates Reiskirchen, im Rahmen einer Führung über den derzeitigen Stand der Bauarbeiten.

Im Herbst 2020 hat Becker die Pläne zum Umbau seines Teilgebäudes den Verantwortlichen vorgestellt. Nach Abschluss eines Vertrages mit der Gemeinde Reiskirchen sowie dem Eingang einer Teilbaugenehmigung seitens des Landkreises Gießen wurde mit den Umbauarbeiten begonnen. Mit dem Eingang der endgültigen Baugenehmigung, wobei es im Wesentlichen noch um Brandschutzauflagen geht, ist in den nächsten Tagen zu rechnen. Eine Übergabe der gut 400 Quadratmeter Gebäudefläche und 900 Quadratmeter Hoffläche ist nach dem jetzigen Zeitfenster für November/Dezember 2021 angedacht.

Platz für eine vierte Gruppe

Die Gemeinde benötigt derzeit fast in allen Dörfern Kindergartenplätze, sodass die derzeit im Bau befindlichen Räumlichkeiten für zwei U 3-Gruppen sowie eine für ältere Kinder dringlich erforderlich sind, betonte Frank Arnold, Vorsitzender des Ausschusses für Jugend, Senioren, Kultur und Soziales.

Positiv bewertet wurde von den 15 Teilnehmern die Tatsache, dass der Bauherr bereits für eine vierte Gruppe Räumlichkeiten schaffen wird. Das derzeitige Hofpflaster wird entfernt und für die Kinder entsprechende Spielflächen geschaffen.

Für die Innen- und Außeneinrichtungen ist die Gemeinde auch in finanzieller Hinsicht in der Einrichtungsphase und später zuständig.

Der Zugang zu der Ganztagesstätte erfolgt von der Carl-Benz-Straße aus, in diesem Bereich werden auch Parkplätze für Kurz- und Langzeitparker sowie für die Bediensteten eingerichtet. In diesem Bereich sollte wegen der Sicherheit der Kindergartenkinder jetzt schon das Tempo auf 30 km/h reduziert werden und seitens der gemeindlichen Ordnungsbehörde (Bürgermeister) entsprechende Verkehrsschilder aufgestellt werden.

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