SPD Reiskirchen plädiert für Starkregenanalyse

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Reiskirchen (pm/bf). Langgöns macht es vor, nun ziehen andere Kommunen nach: Die SPD-Fraktion stellte den Antrag, im Haushalt Gelder für eine Starkregenanalyse einzustellen. Damit soll ein »ausgewiesenes Fachplanungsbüro« beauftragt werden.

Die Ergebnisse der Analyse sollen in ein Handlungskonzept einfließen, bei dem auch mit Nachbargemeinden kooperiert werden könnte. Fördermöglichkeiten für die Analyse sollen ausgelotet werden.

Bislang könne niemand seriös beantworten, was bei Starkregen auf die Gemeinde zukommt, schreibt Reinhard Strack-Schmalor. »Auch in Rheinland-Pfalz und in Nordrhein-Westfalen wähnte man sich gut aufgestellt und es kam ganz anders. Reiskirchen muss vorbereitet sein.«

Diese Vorbereitung zum Hochwasserschutz soll nun mit einer Starkregenanalyse angegangen werden. Diese Analyse beinhaltet eine Computererfassung der Ortslagen und anschließend eine Simulation der Wasserabflüsse, wobei nicht nur die Wasserläufe betrachtet werden, sondern auch Wege und Straßen, die völlig überraschend zu reißenden Sturzbächen werden können.

Dass eine Förderung solcher Analysen möglich ist, zeigte sich erst kürzlich in Langgöns. Da die Gemeinde der »Charta der Klimakommunen« beigetreten ist, erhält sie die Kosten der Starkregenanalyse von 73 500 Euro in voller Höhe durch das Land ersetzt.

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