Tanz und Musik duften beim Geburtstagsfest des KiFaZ Anne Frank in Reiskirchen natürlich nicht fehlen. Martin Pfeiffer präsentierte ein Repertoire aus bekannten Kinderliedern, bei denen alle mitsingen und mittanzen konnten. FOTO: PM
+
Tanz und Musik duften beim Geburtstagsfest des KiFaZ Anne Frank in Reiskirchen natürlich nicht fehlen. Martin Pfeiffer präsentierte ein Repertoire aus bekannten Kinderliedern, bei denen alle mitsingen und mittanzen konnten. FOTO: PM

Singen und Tanzen zum Jubiläum

  • vonred Redaktion
    schließen

Reiskirchen(pm). Das Kinder- und Familienzentrum Anne Frank in Reiskirchen ist 25 Jahre alt. Zunächst war ein großes Fest für die Kinder, deren Familien und Freunde geplant. Birgit Klein, die das KiFaz der Lebenshilfe Gießen seit drei Jahren leitet, wollte das Jubiläum trotz der Corona-Krise begehen - und vor allem ein kleines Gartenfest für die Kinder veranstalten, das den geltenden Corona-Regelungen entspricht.

Keine Notlösung

Der traumhaft sonnige Vormittag mit dem Kinderlieder-sänger Martin Pfeiffer war dann alles andere als eine Notlösung, sondern entsprach dem pädagogischen Konzept der Einrichtung: im Mittelpunkt stehen die Kinder mit ihren Bedürfnissen, Entwicklungspotenzialen und ihrem kreativen Ausdruck.

Zu dem Fest waren - coronabedingt - nur die aktuell 113 Kinder des KiFaz im Alter von eins bis sechs Jahren eingeladen sowie Rebecca Neuburger-Hees, Bereichsleiterin Kindertagesstätten, und Dirk Oßwald, Vorstand der Lebenshilfe Gießen. Lange Dankesreden waren im Programm nicht vorgesehen - es ging gleich los mit Musik und Gesang. Martin Pfeiffer, der als Gitarrist und Sänger für den Festtag engagiert wurde, hatte ebenfalls die Kinder im Fokus und präsentierte ein Repertoire aus bekannten Kinderliedern, bei denen alle mitsingen konnten. Während die Kinder zunächst noch im Gras saßen und dem Sänger lauschten, trauten sie sich nach und nach vor und begannen, sich gemeinsam mit dem Sänger auf der Terrasse zur Musik zu bewegen.

Das Kinder- und Familienzentrum Anne Frank wurde 1995 als zweite große Kindertagesstätte der Lebenshilfe Gießen gegründet. Seit 2013 ist es Kinder- und Familienzentrum und verfolgt den Ansatz der Sozialraumorientierung. "Mir ist es ein großes Anliegen, unsere Einrichtung mit den Menschen, die hier leben, zu vernetzen", sagt Birgit Klein. "Wir haben Kooperationen mit dem örtlichen Musik- und Sportverein sowie einem Seniorenheim aus der direkten Nachbarschaft. Bis zum Beginn der Pandemie gehörte es zu unserem Alltag, dass wir regelmäßig Besuch aus dem Seniorenheim bekamen. Wir freuen uns sehr darauf, diese nachbarschaftlichen Kontakte hoffentlich bald wieder aufnehmen zu können", beschreibt Klein ihr Verständnis von Sozialraumorientierung.

Eis für alle

Auch für Rebecca Neuburger-Hees, die das KiFaz Anne Frank von 2010 bis 2013 leitete, verfügt das Kinder- und Familienzentrum über besondere Qualitäten: "Hier wird über den Tellerrand geschaut. Die Strukturen dafür sind über viele Jahre natürlich gewachsen - und sollen sich auch in den nächsten 25 Jahren frei entfalten." Nach dem Konzert gab es für alle Eis "bis zum Abwinken", wie es Leitung Birgit Klein formulierte.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare