Rußrindenbäume gefällt - Wege "Am Nonn" frei

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Reiskirchen (pm). Die Rußrindenkrankheit hat in den vergangenen Monaten dafür gesorgt, dass aus Sicherheitsgründen zahlreiche Ahornbäume gefällt wurden. Auch Reiskirchen war von der Pilzkrankheit betroffen. Hier war ein Befall in den Beständen "Am Nonn" festgestellt worden.

Nun wurden die erkrankten Bäume in Zusammenarbeit von Gemeinde und Forstamt Wettenberg gefällt. Die Wege können daher für die Waldbesucher wieder frei gegeben werden, teilte die Gemeinde Reiskirchen mit.

Bereits zu Pfingsten mussten in dem bei Besuchern sehr beliebten Naherholungsgebiet "Am Nonn" Bergahorne gefällt werden, die von der Rußrindenkrankheit befallen waren. Dabei wurden auch abgestorbene oder von Borkenkäfern befallene Fichten gefällt.

"Während der Pflegearbeiten stellte sich heraus, dass weitere Bäume gefällt werden mussten, um gerade Spaziergänger nicht zu gefährden", teilte die Gemeinde mit. So mussten etwa zwei bereits abgestorbene Buchen entfernt werden.

Bürgermeister Dietmar Kromm freute sich, nun die Waldwege wieder freigeben zu können. Jedoch solle man diese nicht verlassen. Denn im Wald liegt weiterhin mit dem Rußrindenpilz belastetes Holz. "Auf Empfehlung der Forstlichen Versuchsanstalt soll das geschlagene Holz dort im Wald verrotten", teilte die Gemeinde mit. Man habe Hinweisschilder an neuralgischen Punkten aufgestellt, die ebenfalls darauf aufmerksam machen sollen.

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