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Der Opel und der Fiat prallten nahe Saasen frontal ineinander. FOTO. CON

Unfall

Drei Schwerverletzte nach Unfall bei Reiskirchen - Autos prallen auf B49 frontal ineinander

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Die B49 gleicht bei Saasen einem Trümmerfeld: Zwei Autos sind frontal ineinander geprallt, ein drittes liegt im Feld. Feuerwehr und Rettungshubschrauber sind im Einsatz.

Reiskirchen - Drei Schwerverletzte, drei komplett demolierte Fahrzeuge und 40 000 Euro Schaden: So lautet die traurige Bilanz eines Unfalls am Samstagnachmittag auf der B49 zwischen Lindenstruth und Saasen. Neben Feuerwehr und Rettungsdienst war auch ein Rettungshubschrauber im Einsatz.

Unfallverursacherin war nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei eine 24-Jährige aus Grünberg. Die junge Frau war gegen 14.50 Uhr mit ihrem Fiat Punto aus Reiskirchen kommend in Richtung Grünberg unterwegs, als sie aus bislang noch ungeklärten Gründen plötzlich auf die Gegenfahrbahn kam.

Unfall auf B49 bei Reiskirchen: Autos kollidieren bei Unfall frontal

Ein ihr entgegenkommender 53-jähriger Grünberger konnte mit seinem VW gerade noch ausweichen, fuhr eine Böschung herab und landete auf einem Acker. Ein in einem Opel Zafira fahrender 53-Jähriger aus Grünberg konnte dagegen nicht mehr rechtzeitig reagieren: Sein Fahrzeug kollidierte frontal mit dem Fiat.

Unfall auf B49 bei Reiskirchen: Frau per Rettungshubschrauber in Klinik gebracht

Durch die Wucht des Aufpralls wurde die 24-Jährige schwer verletzt und in ihrem Fahrzeug eingeklemmt, auch die beiden 53-Jährigen erlitten schwere Verletzungen. Insgesamt 49 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Reiskirchen, Lindenstruth und Saasen sowie des Rettungsdienstes sicherten die Unfallstelle und befreiten die 24-Jährige aus ihrem Fahrzeug. Sie musste per Rettungshubschrauber ins Universitätsklinikum nach Gießen geflogen werden. Die beiden Männer kamen zur Versorgung ins Evangelische Krankenhaus in Gießen sowie die Licher Asklepios Klinik.

Die B49 musste an der Unfallstelle zwischen Saasen und Lindenstruth bis nach 17 Uhr voll gesperrt werden. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei zunächst auf rund 40 000 Euro.

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