Pfarrer Christian Stiller in Hattenrod ordiniert

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Einen herzlichen Empfang bereiteten die evangelischen Kirchengemeinden Ettingshausen, Hattenrod und Harbach Pfarrer Christian Stiller anlässlich dessen Ordinationsgottesdienstes am Ostersonntag in der evangelischen Kirche in Hattenrod. Die Vorsitzende des Kirchenvorstandes Hattenrod, Heidrun Balser, begrüßte die zahlreichen Gottesdienstbesucher in dem bis auf den letzten Platz besetzten großen Gotteshaus und sprach von einem Neuanfang für die drei Kirchengemeinden beim Zusammenwachsen zu einem Kirchspiel.

Einen herzlichen Empfang bereiteten die evangelischen Kirchengemeinden Ettingshausen, Hattenrod und Harbach Pfarrer Christian Stiller anlässlich dessen Ordinationsgottesdienstes am Ostersonntag in der evangelischen Kirche in Hattenrod. Die Vorsitzende des Kirchenvorstandes Hattenrod, Heidrun Balser, begrüßte die zahlreichen Gottesdienstbesucher in dem bis auf den letzten Platz besetzten großen Gotteshaus und sprach von einem Neuanfang für die drei Kirchengemeinden beim Zusammenwachsen zu einem Kirchspiel.

Der Propst für Oberhessen, Pfarrer Matthias Schmidt, hatte für den Ordinationsgottesdienst die Bibelworte "Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle" (Offenbarung 1,18) ausgewählt. Schlüssel gehörten zu unserem Leben, sagte der Propst. Sie zeigten an, welche Räume man betreten dürfe, welche man auch verschließen möchte vor anderen, manchmal auch vor sich selbst. Pfarrer Stiller habe in seinem Leben viele Schlüssel besessen, die ihm Räume, oft auch neue Lebensräume geöffnet hätten. So die Kindheit und Jugend in Berlin, das Magisterstudium an der TU Berlin von 1992 bis 1998. Wehrdienst und Volontariat gehörten mit zu diesen Stationen. Die Berufstätigkeit habe zur Märkischen Oderzeitung in Frankfurt/Oder geführt. Interviewpartner seien die Landesbischöfe Hubert und Dröge ebenso gewesen wie der Theologe Slenczka und der Soziologe Ulrich Beck gewesen.

Chorauftritt als Überraschung

Die Zeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Bundestag habe auch dazu gehört. Ein Schlüssel für den Dienst in der Kirche sei die mehrjährige Ausbildung als Prädikant gewesen. Seine Offenheit, auf Menschen zuzugehen, sein echtes Interesse an der Person und ihrer Geschichte hätten ihm schnell Türen geöffnet.

Neue Schlüssel gehörten nun zu seinem Leben, so würden ihm Menschen die Schlüssel zu ihrer Lebensgeschichte anvertrauen. Sie würden dem neuen Pfarrer Lebensräume zeigen, mit Sorgen und Freuden, mit Trauer und Schuld, mit Hoffnung und Träumen. Der Propst bat Pfarrer Stiller, als Seelsorger sorgsam mit diesen Seelenträumen umzugehen. Die innersten Räume eines Lebens seien oft verborgen. Den Schlüssel dazu, zu dem was uns Kraft gebe und trage, habe der Auferstandene. Dazu wünschte Propst Schmidt dem Pfarrer Gottes Segen.

Die Liturgie lasen Dekan Norbert Heide und Präses Elke Sézanne. Die Ordinationsverpflichtung und Segnung erfolgten durch Propst Schmidt. Beteiligt am Gottesdienst waren auch Pfarrer Hartmut Miethe, Pfarrer Kai Wick und die Kirchenvorstände Dr. Heinrich Steinmetz, Heidrun Balser und Manfred Löffert. Kai Uwe Schepp und Claudia Krug spielten die Orgel. Eine große Überraschung war der Auftritt eines Chores mit Sängerinnen und Sängern aus Harbach, Hattenrod und Ettingshausen sowie umliegenden Gemeinden, der sich eigens für die Ordinationsfeier gebildet hatte und großen Zuspruch fand. (Foto: la)

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