Ortsbeirat in Hattenrod lehnt Etat 2022 ab

Reiskirchen (la). Der Ortsbeirat Hattenrod hat in seiner Sitzung unter der Leitung von Ortsvorsteher Achim Doebler dem Etat 2022 einhellig seine Zustimmung verweigert. Der stellvertretende Ortsvorsteher Jörg Langsdorf sagte, die CDU-Fraktion erteile dem Etat keine Zustimmung aufgrund des hohen Haushaltsdefizits.

Siegfried Thüringer bemängelte die zu geringen Gewerbesteuereinnahmen und forderte, mehr Energie in die Ansiedlung von neuen Gewerben zu stecken.

Karl-Heinz Riedmann zeigte sich unzufrieden mit der Arbeit des Bürgermeisters und beklagte ebenfalls, dass sich zu wenig um das Gewerbe gekümmert werde.

Gemeindevorstandsmitglied Heidemarie Hagemann-Haag informierte, dass der Gemeindevorstand dem Wunsch des Ortsbeirates entsprochen und den Kauf des Spielgerätes »Großes Teufelshorn« beschlossen habe. Karl-Wilhelm Langsdorf ist mit dem Kauf einverstanden, findet die Frachtkosten von 795 Euro aber zu hoch.

Die Hauptverkehrsschau hat am 9. November stattgefunden. Eine Teilnahme von Mitgliedern des Ortsbeirates wurde ausdrücklich nicht gewünscht.

Karl-Heinz Riedmann äußerte seinen Unmut darüber, dass das Gremium nicht eingebunden war. Zudem kritisierte er den Zeitpunkt der Verkehrsschau, da an diesem Tag durch eine Baustelle in der Ortsdurchfahrt und einer Straßensperrung Richtung Lich vermutlich weniger Autoverkehr stattfand.

Ortsvorsteher Achim Doebler informierte über das vorläufige Ergebnis. Die Verkehrsplaner möchten einen Plan zu Ausweisung von Parkplätzen aufstellen und das Gremium bei der Planung einbinden.

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