Neuer Vertrag empfohlen

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Reiskirchen(la). Der Reiskirchener Sozial- und Kulturausschuss sprach sich einhellig für den Kindertagesstättenbetriebsvertrag mit der evangelischen Kindertagesstätte Burkhardsfelden aus. Hintergrund: Die landesrechtlichen Veränderungen bezüglich der Kinderbetreuung und die daraus resultierenden Anpassungen, erforderten eine Anpassung des Vertrags. Darüber hinaus finden sich im Vertragsentwurf Zeiten der pädagogischen Betreuung und Bereitstellung von Hauswirtschaftskräften wieder.

Geschwisterregelung gestrichen

Die Regelung, die ein Freihalten von Plätzen für Geschwisterkinder vorsah, wurde gestrichen. Nun könne lediglich eine bevorzugte Aufnahme im Aufnahmeverfahren geregelt werden. Die Kindertagesstätte hat maximal 30 Plätze für Kinder im Alter vom zweiten Lebensjahr bis Schuleintritt, die in einer Regelgruppe von drei Jahren bis zum Schuleintritt und einer altersübergreifenden Gruppe im Alter von zwei Jahren bis zum Schuleintritt betreut werden.

Die Betreuung von Kindern unter zwei Jahren ist nicht möglich: Hierfür fehlen die räumlichen Möglichkeiten, zudem müssten die Gruppen dann umstrukturiert werden. Finanziell beteiligt sich die Kirchengemeinde an den ungedeckten Kosten für Kinder über drei Jahre mit 15 Prozent und für Kinder unter drei Jahre mit 10 Prozent. Die unterschiedliche Kostenbeteiligung resultiert aus der auch für diese Altersgruppen voneinander abweichenden Landesförderungen. Die Gemeinde beteiligt sich auch an den Betriebskosten sowie den Unterhaltungskosten für das Gebäude. Der Vertrag gilt, wenn die Gemeindevertretung zustimmt, vom 1. Januar 2020 bis 31. Dezember 2024.

Armin Hofmann wurde als neuer Vertreter für die SPD im Sozialausschuss begrüßt.

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